Irland führt neue Kryptogesetze ein

Die Mitglieder des irischen Kabinetts haben mit einer neuen Ankündigung für Aufsehen gesorgt: Sie sagten, dass neue Kryptogesetze sehr bald in Kraft treten würden.
Irische Abgeordnete erklärten, die Kryptoindustrie sei häufig für illegale und kriminelle Handlungen missbraucht worden. Die neuen Kryptogesetze sollen diese eindämmen und gleichzeitig Geldwäsche verhindern. Wie der Irish Examiner in einem Bericht irischer Medien berichtete, hofften die Gesetzgeber, unter anderem die Terrorismusfinanzierung und andere Probleme im Zusammenhang mit Kryptowährungen bekämpfen zu können.
Die Regierung erklärte, sie wolle alle Kryptoaktivitäten überwachen, was im Einklang mit der fünften EU-Geldwäscherichtlinie stehe. Insgesamt wolle die Regierung laut Bericht sowohl Nutzer-Wallets als auch Krypto-Börsenplattformen in ganz Irland überwachen können.
Irland folgt der EU-Richtlinie mit neuen Kryptogesetzen
Da die Regierung beabsichtigt, infolge der neuen Kryptogesetze gezielte Maßnahmen zur Eindämmung illegaler Aktivitäten zu ergreifen, stehen der Krypto-Community in Irland schwierige Zeiten bevor.
Ein wichtiger Faktor sind die Kostenfragen, die sich aus dem neuen Gesetz ergeben könnten. Bisher sollen Banken in Irland sich stets geweigert haben, Krypto-Plattformen und -Unternehmen Bankdienstleistungen anzubieten.
Die irische Krypto-Community ist nicht die einzige, die betroffen ist, da die meisten europäischen Länder ihre Kryptogesetze im Einklang mit der EU-Richtlinie reformiert haben. Ende letzten Jahres wurden Krypto-Unternehmen aufgefordert, ihre Geschäftsmodelle an die neuen Regeln anzupassen, andernfalls drohte ihnen der Ausschluss.
Große Länder initiieren neue Kryptogesetze, um den FATF-Richtlinien zu folgen
Eine kritische Betrachtung der Grundidee dieser neuen Richtlinie zeigt, dass die Europäische Union eine Möglichkeit sucht, Kryptowährungsinhaber und -unternehmen auf dem gesamten Kontinent zu überwachen und zu trac.
Außerhalb Europas bemühen sich große Länder um die Einführung neuer Richtlinien und Kryptogesetze, die den Vorgaben. Die russische Regierung hatte bereits zuvor neue Richtlinien zur Kontrolle digitaler Vermögenswerte im Land angekündigt. Laut den neuen russischen Kryptogesetzen können digitale Vermögenswerte zwar gehandelt werden, gelten aber nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel für den Kauf von Waren und Dienstleistungen.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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