Die iPhone-Verkäufe in China sanken im Vorfeld des iPhone 17 im Vergleich zum Vorjahr um 6 %

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Die iPhone-Verkäufe in China sanken im Juli und August um 6 %, also vor der Markteinführung des iPhone 17.
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Apple fiel auf dem chinesischen Markt auf den sechsten Platz mit nur noch einem Marktanteil von 12 % zurück.
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Xiaomi hat die Veröffentlichung seines Flaggschiffmodells vorgezogen, um direkt mit dem iPhone 17 konkurrieren zu können.
Apples iPhone-Geschäft in China hat einen schweren Schlag erlitten. Laut Daten von Counterpoint Research sanken die Verkaufszahlen in den zwei Monaten vor dem weltweiten Verkaufsstart des iPhone 17 im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent.
Dieser Kurssturz traf das Unternehmen härter als üblicherweise vor der Markteinführung eines neuen Modells. Die Korrektur ereignete sich im Juli und August, wenige Wochen bevor Apples neue Produktpalette am Freitag, dem 19. September, vorgestellt wird.
Und es betraf nicht nur Apple. Auch chinesische Marken wie Xiaomi, Vivo und Honor verzeichneten schwächere Absatzzahlen, was den Gesamtmarkt im gleichen Zeitraum um 2 % nach unten zog, trotz staatlich geförderter Anreize, die den Kauf ankurbeln sollten.
China ist für Apple wichtiger als jeder andere Markt außerhalb der USA, und die neuesten Zahlen zeigen, dass es dort immer schwieriger wird, erfolgreich zu sein. CEO Tim Cook erklärte Investoren im Rahmen der letzten Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen, dass das Unternehmen im Juni-Quartal dank Subventionen eine kurzfristige Umsatzerholung in China verzeichnen konnte.
Doch trotz dieses Aufschwungs landete im Sommer nur auf dem sechsten Platz mit einem Marktanteil von lediglich 12 %. Die chinesischen Konkurrenten lagen vorn: Xiaomi, Oppo und Huawei erreichten jeweils 16 %, während Vivo mit 19 % führend war.
Xiaomitracnach Apples Ankündigung die Veröffentlichung
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, Xiaomi die Markteinführung seines nächsten Flaggschiffmodells auf diesen Monat vorgezogen. Lei Jun, Mitgründer und CEO des Unternehmens, erklärte, er wolle, dass Xiaomi-Smartphones neben Apples Spitzengeräten bewertet werden.
Die iPhone 17-Reihe ist Apples größte Hardware-Umstrukturierung seit Jahren. Es werden vier verschiedene Modelle auf den Markt gebracht: das reguläre iPhone 17, das dünnere Air, das höherwertige Pro und das extragroße Pro Max.
Alle diese Geräte sind mit Apples aktualisierten hauseigenen Chips ausgestattet, verfügen über bessere Kameras und sind mit robusterem Glas versehen. Vorbestellungen sind seit dem 12. September möglich.
Das Unternehmen hat auch seine Preise angepasst. Die meisten Modelle behielten ihre Preise vom Vorjahr, das iPhone 17 Pro ist nun aber ab 1.099 US-Dollar erhältlich, 100 US-Dollar teurer als zuvor. Diese Version verfügt jetzt über 256 GB Speicherplatz und kostet damit genauso viel wie das letztjährige iPhone 16 Pro mit 256 GB. Alle vier Modelle sind ab dem 19. September weltweit erhältlich.
Am selben Tag hatten Reporter von Bloomberg während Apples Medienveranstaltung die Gelegenheit, die neuen Geräte selbst auszuprobieren. Dabei wurden auch die neuesten AirPods Pro und aktualisierte Apple Watch-Modelle vorgestellt.
Die ersten Eindrücke konzentrierten sich auf die Hardware-Upgrades, insbesondere auf das neue Gehäuse und das Kamerasystem, erwähnten aber die Software-Funktionen kaum.
Apples KI-Suite fehlt in China, aber das stört die Käufer noch nicht
Eine große Lücke besteht weiterhin: Apple hat seine Apple Intelligence-Funktionen in China noch nicht eingeführt. Bislang scheint dies jedoch keinen Einfluss auf das Kaufverhalten der chinesischen Kunden zu haben. Analysten von Counterpoint geben an, dass chinesische Verbraucher nach wie vor Wert auf grundlegende Kriterien wie Akkulaufzeit, Speicherplatz und Preis-Leistungs-Verhältnis legen.
Keiner der großen Marken verzeichnet bisher einen Umsatzanstieg durch KI-Funktionen. Das bedeutet, dass Apples fehlende KI-Integration in China (noch) keine negativen Auswirkungen hat. Dennoch ist der chinesische Smartphone-Markt insgesamt weiterhin schwach.
Counterpoint rechnet für das gesamte dritte Quartal mit einem leichten Umsatzrückgang im ganzen Land. Es sind keine größeren Veränderungen in diesem Jahr zu erwarten, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass ein einzelnes Produkt, sei es ein iPhone oder ein anderes, diese Entwicklung umkehren könnte.
Cook teilte Investoren mit, dass Apples Kundenstamm in Großchina im letzten Quartal einen Rekordwert erreicht habe. Er sagte: „Wenn man sich die anderen Produkte ansieht – Mac, iPad und Apple Watch –, waren die meisten Käufer auf dem chinesischen Festland Neukunden.“ Apple gewinnt also weiterhin Erstkäufer für seine anderen Geräte, auch wenn der Absatz des iPhones nachlässt.
Das Problem ist, dass die chinesischen Smartphone-Hersteller nicht untätig sind. Sie beschleunigen die Markteinführungen, gleichen die technischen Daten an, senken die Preise und konkurrieren aggressiver denn je. Apple jagt weiterhin der Führung in einem Markt hinterher, in dem Wert mehr zählt als Hype und Funktionen wichtiger sind als die Marke.
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