Die Kryptowährungsbranche erntet Kritik Ripple -CEO Brad Garlinghouse, nachdem dieser kürzlich in einem CNN-Interview verschiedene Themen ansprach. Garlinghouse äußerte sich unter anderem zum wachsenden Bedarf an regulatorischer Klarheit im Kryptowährungsbereich im Jahr 2020. Doch wie man so schön sagt: Nicht alles kann gut gehen – so verhält es sich auch mit diesem Interview.
In dem Interview sprach Garlingouse über die Hashrate-Statistiken Bitcoin und Ethereum , die von den Branchenexperten Mati Greenspan und Turr Demeester in Frage gestellt wurden.
Bitcoin Hashrate und damit auch die Blockchain nahezu vollständig kontrolliert Bitcoin -Mining-Kapazität aus China kontrollieren Darüber hinaus fügte er hinzu, dass über 60 Prozent der Mining-Kapazität sowohl für Bitcoin als auch Ethereum -Blockchain in China angesiedelt sind.
Die Branche kritisiert Ripple -CEO Garlinghouse
Die veröffentlichten Statistiken erzürnten Greenspan, der selbst Kryptowährungshändler, Akademiker und Analyst ist. Er wies Garlinghouse umgehend auf die Ungenauigkeit der im CNN-Interview präsentierten Statistiken hin.
Zur Erleichterung des Ripple Chefs relativierte Greenspan seinen eigenen Tweet jedoch umgehend mit dem Kommentar, es handele sich möglicherweise um einen Versprecher.
"Vier Miner kontrollieren 60 % der bitcoin-Mining-Kapazität?"
Du meintest wahrscheinlich 4 Mining-Pools???
Vielleicht war es ja nur ein Versprecher?!
– Mati (@MatiGreenspan) 17. Februar 2020
Die Kritik der Branche an Ripple -CEO Garlinhouse war damit noch nicht beendet. In Anlehnung an Greenspan spottete man über Garlinhouse mit dem Kommentar: „Deshalb ist das Studium der Bitcoin-Geschichte so wichtig.“
Deshalb Bitcoin . Chinesische Miner versuchten 2017 (B2X-Hardfork) vergeblich, die Bitcoin Blockchain zu kontrollieren, veränderten aber tatsächlich kein einziges Ito des Codes. Außerdem ist ein Mining-Pool nicht gleichbedeutend mit einem einzelnen Miner, und nur etwa 60 % der gesamten Hashrate stammen aus China. https://t.co/PT2obxUGSS
– Tuur Demeester (@TuurDemeester) 17. Februar 2020
Demeester erklärt, dass chinesische Miner bereits 2017 versucht hätten, die Hashrate zu kontrollieren, aber aufgrund der komplexen Natur der Bitcoin -Blockchain gescheitert seien.
Ob es sich nun um einen Versprecher handelte oder nicht, Garlinghouse hat der Kryptowährungsszene eine neue Fehde beschert, die jedoch schnell wieder vergessen wurde. Solche Ereignisse verdeutlichen aber die Bedeutung von Querschnittsstudien vor Handelsentscheidungen und die Notwendigkeit, sich ein fundiertes Wissen anzueignen, anstatt blindlings Influencern zu folgen.
Titelbild von BradGarlinghouse

