- Indien plant, bis September ein Diskussionspapier zu seiner Kryptopolitik zu veröffentlichen, um öffentliches Feedback zur Regulierung digitaler Vermögenswerte einzuholen.
- Das Papier wird mehrere Regulierungsbehörden, darunter RBI und SEBI, einbeziehen und internationale Leitlinien des IWF und des FSB berücksichtigen.
Indien bereitet die Veröffentlichung eines Diskussionspapiers zu seiner Kryptowährungspolitik vor, das noch vor September erscheinen soll. Wirtschaftsstaatssekretär Ajay Seth teilte diesen Plan in einem kürzlich geführten Interview mit.
Ziel ist es, Rückmeldungen von verschiedenen Interessengruppen darüber einzuholen, wie digitale Vermögenswerte im Land reguliert werden sollten.
Seth stellte klar, dass sich die aktuellen Vorschriften hauptsächlich auf die Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CTF) konzentrieren.
Letztes Jahr erweiterte Indien seine Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf Krypto-Assets und -Intermediäre. Seth betonte, dass dieses Diskussionspapier untersuchen soll, ob diese Regulierungen ausgeweitet werden sollten. Er sagte dazu:
„In Indien werden Kryptowährungen ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Geldwäschebekämpfung und des elektronischen Geldtransfers reguliert. Die Regulierung beginnt und endet dort, darüber hinaus kann sie nicht gehen.“
Mehrere Regulierungsbehörden äußern sich
Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe, der auch die Reserve Bank of India (RBI) und die Securities and Exchange Board of India (SEBI) angehören, erarbeitet dieses Papier. Ziel ist eine umfassendere Politik.
Die SEBI hat vorgeschlagen, dass der Handel mit Kryptowährungen von mehreren Regulierungsbehörden überwacht werden sollte. Die RBI hingegen verhält sich vorsichtig und sieht private Kryptowährungen als Risiko für die Wirtschaft. Seth fügte hinzu:
„Die politische Herangehensweise besteht darin, die relevanten Interessengruppen zu konsultieren. Dazu muss man offen vorgehen und sagen: Hier ist ein Diskussionspapier, das sind die Probleme, und dann werden die Interessengruppen ihre Ansichten äußern.“
G20-Leitlinien und Ausblick
Die Entscheidung zur Erstellung dieses Diskussionspapiers erfolgte, nachdem die G20-Mitgliedstaaten unter der indischen Präsidentschaft im vergangenen Jahr die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und dem Finanzstabilitätsrat (FSB) festgelegten Richtlinien gebilligt hatten.
Das Synthesepapier von IWF und FSB riet von einem generellen Verbot von Kryptoaktivitäten ab, da ein solches Verbot schwer durchzusetzen wäre. Seth erwähnte, dass das geplante Diskussionspapier diesen internationalen Rahmen berücksichtigen könnte.
„Erinnern Sie sich? Die G20 hat einen vereinbarten Fahrplan vorgelegt, der einen guten Rahmen dafür bietet, wie jedes Land die Risiken für seine eigene Wirtschaft bewerten und welche potenziellen Anwendungsfälle es sieht.“
Indiens Verhältnis zu Kryptowährungen ist etwas angespannt. Im April 2018 verbot die Zentralbank Kreditgebern und anderen Finanzintermediären jegliche Geschäfte mit Krypto-Nutzern oder -Börsen. Der Oberste Gerichtshof hob dieses Verbot jedoch 2020 auf.
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