Indien leitet Ermittlungen gegen Telegram nach der Festnahme des CEOs in Frankreich ein

- Indien ermittelt gegen Telegram wegen möglicher Beteiligung an illegalen Aktivitäten wie Erpressung und Glücksspiel, nachdem dessen CEO, Pavel Durov, in Frankreich verhaftet wurde.
- Die Untersuchung wird vom indischen Koordinierungszentrum für Cyberkriminalität geleitet, was bei Feststellung schwerwiegender Verstöße zu einem möglichen Verbot führen könnte.
Indien geht nach der kürzlichen Verhaftung des Telegram-Chefs Pavel Durov in Frankreich hart gegen das Unternehmen vor. Die indische Regierung untersucht Vorwürfe, dass Telegram zu einem Umschlagplatz für illegale Aktivitäten wie Erpressung und Glücksspiel geworden sei.
Da der Ruf der App auf dem Spiel steht, prüft das indische Innenministerium, ob diese Plattform auf indischem Boden mehr Schaden als Nutzen anrichtet.
Das indische Koordinierungszentrum für Cyberkriminalität (I4C) hat sich mit dem Ministerium fürtronund Informationstechnologie (MeitY) zusammengetan, um eine gründliche Untersuchung der Aktivitäten von Telegram durchzuführen.
Quellen zufolge wurde die Untersuchung eingeleitet, weil die Peer-to-Peer-Funktionen von Telegram es Kriminellen leicht machen, unentdeckt zu agieren. Je nach Ergebnis der Ermittlungen könnte Indien sogar ein vollständiges Verbot von Telegram in Erwägung ziehen.
Pavel wurde am 24. August von französischen Behörden am Flughafen Paris-Le Bourget festgenommen, kurz nachdem er aus Aserbaidschan eingereist war. Die Festnahme erfolgte mit schweren Anschuldigungen.
Französische Beamte sagen, Pavel habe nicht genug getan, um die Inhalte auf seiner Plattform zu moderieren, und habe alle möglichen zwielichtigen Aktivitäten durchgehen lassen – man denke an Geldwäsche und Drogenhandel.
Nach Pavels Verhaftung forderte das indische IT-Ministerium umgehend vom Innenministerium einen Sachstandsbericht zu laufenden Ermittlungen gegen Telegram an. Man wolle wissen, ob Telegram in Indien gegen Gesetze verstoßen habe und, falls ja, wie schwerwiegend diese Verstöße seien.
Das IT-Ministerium führt zwar nicht die Ermittlungen durch – dafür sind die Experten für Cyberkriminalität zuständig –, ist aber dennoch sehr daran interessiert, von etwaigen Verstößen zu erfahren. Ein anonymer hochrangiger Beamter teilte uns Folgendes mit:
„Wir beobachten die Situation genau. Wir müssen herausfinden, ob hier ein Muster von Fahrlässigkeit vorliegt.“
Ein großes Problem für Indien ist das Fehlen einer lokalen Niederlassung von Telegram. Dies erschwert die Arbeit der Regierung. Ohne eine physische Präsenz kann Indien seine Vorschriften nicht ohne Weiteres durchsetzen oder bei Bedarf für Ermittlungen auf Nutzerdaten zugreifen.
Telegram gibt zwar an, die indischen IT-Vorschriften einzuhalten – mit der Ernennung von Compliance-Beauftragten, der Erstellung der erforderlichen Berichte usw. Da aber niemand vor Ort in Indien tätig ist, gestaltet sich die tatsächliche Durchsetzung der Verantwortlichkeit äußerst schwierig.
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