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Illegale Krypto-Transaktionen sinken im Jahr 2023 auf 24,2 Milliarden US-Dollar

VonMutuma MaxwellMutuma Maxwell
2 Minuten Lesezeit
Illegale Kryptowährungen
  • Laut Chainalysis gingen im Jahr 2023 insgesamt 24,2 Milliarden US-Dollar auf illegalen Krypto-Adressen ein, ein Rückgang gegenüber den 39,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022.
  • Der Chainalysis-Bericht zeigt eine signifikante Verschiebung bei illegalen Krypto-Transaktionen auf: Stablecoins werden sich 2023 als primäres Zahlungsmittel etablieren und Bitcoin überholen
  • Trotz des Aufstiegs von Stablecoins wird Bitcoin weiterhin überwiegend für bestimmte illegale Aktivitäten eingesetzt, darunter Verkäufe auf Darknet-Märkten und Ransomware-Erpressung.

Im Kryptowährungssektor kam es 2023 zu einer bedeutenden Entwicklung: Illegale Krypto-Adressen erhielten 24,2 Milliarden US-Dollar. Laut einem umfassenden Bericht von Chainalysis, einem führenden Blockchain-Analyseunternehmen, bedeutet dies einen deutlichen Rückgang gegenüber den 39,6 Milliarden US-Dollar des Vorjahres. Die Daten deuten auf eine veränderte Landschaft im Bereich der digitalen Währungskriminalität hin, wobei Stablecoins bei diesen Transaktionen eine immer wichtigere Rolle spielen.

Illegale Kryptotrends verlagern sich hin zu Stablecoins

Der Bericht deutet auf einen Paradigmenwechsel bei den in illegalen Transaktionen involvierten Vermögenswerten hin. Während Bitcoin (BTC) zuvor die dominierende Währung in diesem Bereich war, etablierten sich 2023 Stablecoins als primäres Zahlungsmittel. Dieser Wandel spiegelt die wachsende Bedeutung von Stablecoins im legalen Kryptowährungshandel wider. Trotz dieser Entwicklung bleibt Bitcoin die wichtigste Währung für bestimmte illegale Aktivitäten wie Darknet-Märkte und Ransomware-Erpressung.

Die Untersuchungen von Chainalysis zeigen, dass Betrugsfälle und Transaktionen im Zusammenhang mit sanktionierten Organisationen seit 2022 zunehmend auf Stablecoins zurückgreifen. Dieser Trend deckt sich mit der breiteren Akzeptanz von Stablecoins in verschiedenen legitimen Kryptoaktivitäten und unterstreicht deren wachsende Bedeutung im Ökosystem digitaler Währungen.

Sanktionierte Organisationen und juristischer Einfluss

Auch im Jahr 2023 trugen sanktionierte Unternehmen und Jurisdiktionen maßgeblich zum Gesamtvolumen illegaler Kryptotransaktionen bei. Diese Unternehmen waren für 14,9 Milliarden US-Dollar bzw. 61,5 % des gesamten illegalen Transaktionsvolumens des Jahres verantwortlich. Der Bericht führt diese beträchtliche Summe auf Kryptodienstleistungen zurück, die Sanktionen des US-Finanzministeriums (Office of Foreign Assets Control, OFAC) unterliegen oder in Regionen operieren, in denen die US-Sanktionen weniger wirksam sind.

Ein bemerkenswertes Beispiel ist Garantex, eine in Russland ansässige Kryptobörse. Obwohl Garantex im April 2022 von der OFAC mit Sanktionen belegt wurde, setzt das Unternehmen seine Aktivitäten fort, vor allem aufgrund der mangelnden Durchsetzung der US-Sanktionen in Russland. Chainalysis hebt hervor, dass zwar nicht alle Transaktionen über Garantex mit illegalen Aktivitäten wie Ransomware und Geldwäsche in Verbindung stehen, die Nutzung der Börse jedoch ein erhebliches Sanktionsrisiko für Kryptoplattformen unter US-amerikanischer oder britischer Gerichtsbarkeit darstellt.

Auswirkungen von Sanktionen auf die Kryptokriminalität

Die OFAC-Sanktionen gegen Garantex im Jahr 2022 basierten auf der Beteiligung der Börse an Transaktionen im Wert von über 100 Millionen US-Dollar mit Verbindungen zu illegalen Akteuren und Darknet-Märkten. Darunter befanden sich fast 6 Millionen US-Dollar von der russischen RaaS-Gruppe Conti und etwa 2,6 Millionen US-Dollar vom inzwischen aufgelösten Darknet-Marktplatz Hydra. Diese Sanktionen sind Teil umfassenderer Bemühungen zur Bekämpfung der Nutzung von Kryptowährungen für illegale Aktivitäten.

Der von Chainalysis gemeldete Rückgang illegaler Krypto-Transaktionen im Jahr 2023 deutet auf einen positiven Trend hin zu einer stärker regulierten und überwachten Nutzung digitaler Währungen. Der zunehmende Einsatz von Stablecoins in diesem Bereich und die anhaltenden Herausforderungen durch sanktionierte Institutionen verdeutlichen jedoch die Komplexität einer effektiven Überwachung des digitalen Währungssektors.


Der Chainalysis-Bericht ist eine wichtige Quelle, um die sich wandelnde Dynamik der Kryptowährungskriminalität zu verstehen. Er unterstreicht zudem die Bedeutung kontinuierlicher Wachsamkeit und regulatorischer Maßnahmen in diesem sich rasant entwickelnden Sektor. Angesichts der ständigen Veränderungen im Bereich digitaler Währungen bleiben die Überwachung und Analyse durch Organisationen wie Chainalysis im Kampf gegen illegale Kryptoaktivitäten unerlässlich.

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Mutuma Maxwell

Mutuma Maxwell

Maxwell schreibt besonders enjüber Blockchain und Kryptowährungen. Er begann 2020 mit dem Bloggen und konzentrierte sich später auf die Welt der Kryptowährungen. Sein Lebenswerk ist es, das Konzept der Dezentralisierung weltweit bekannt zu machen.

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