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Der ICO-Markt kühlt sich ab, da Startups zur Finanzierung wieder auf traditionelle Risikokapitalgeber setzen

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In den letzten Monaten boomte der Markt für Initial Coin Offerings (ICOs) so sehr, dass sie in der Kryptowelt zur Normalität geworden waren. Dieses Phänomen ermöglichte es vielen Teams, mit nichts weiter als einem Whitepaper und einer ansprechenden Website Hunderte von Millionen Dollar einzusammeln. Doch das hat sich geändert.

Ähnlich wie der traditionelle Venture-Capital-Markt mit börsennotierten Technologieunternehmen korreliert, schwanken die Preise digitaler Vermögenswerte im Einklang mit den Kryptowährungskursen. In den letzten sechs Monaten lagen die Kurse von BTC und ETH nicht mehr so ​​hoch wie im Vorjahr.

Da immer mehr Berichte über gescheiterte ICOs eingehen, ergab eine Studie des Boston College, die im Juni 2018 veröffentlicht wurde, dass nur 44 Prozent der Startups 120 Tage nach Abschluss der Finanzierungsrunde noch aktiv sind. Mit zunehmender Reife und Stabilisierung des Kryptomarktes dürfte sich der Aufwärtstrend fortsetzen

In einer Diskussion teilte Rob Toth, CEO von OODIENCE Media Channels, seine Ansichten darüber mit, wie die Mittelbeschaffung in der Tech-Welt heutzutage funktioniert.

Laut Toth: „Die Idee, vor zehn Jahren in der Startup-Tech-Welt 100 Millionen Dollar Startkapital aufzubringen, war größtenteils lächerlich und sicherlich selten“, und in diesem Jahr, fügte Toth hinzu, sei dies zur Norm geworden.

Siehe auch  FortisX-Testbericht 2026: Sicheres Staking trifft auf flexible Liquiditätspools im PoS-Zeitalter

„Das Kapital, auf das Einzelpersonen zugreifen können, ist immer leichter verfügbar. Family Offices, Private-Equity-Gesellschaften, Einzelinvestoren, Konsortien, Risikokapitalfirmen – es ist einfach unglaublich viel Geld im Umlauf.“.

ICOs wurden gestartet und an die Konsumenten verkauft, die dem Hype folgten. „Die Konsumenten, die während dieses ‚Höhepunkts‘ ICO-Token kauften, waren dieselben, die den Bitcoin -Preis auf 20.000 US-Dollar trieben“, fügte Toth hinzu.

Toth merkte zudem an, dass ICOs mehr Aufwand und strategisches Marketing erfordern, um Großinvestoren und institutionelle Anleger zusammenzubringen. Der vermeintliche „schnelle Reichtum“ basiere darauf, an „uninformierte Massen mit einer gewinnorientierten Mentalität“ zu verkaufen, die leicht zu manipulieren seien.

Da nun auch etablierte Unternehmen in den Markt einsteigen, werden die von ihnen abgeschlossenen privaten Finanzierungsrunden laut Toth mitunter als Risikokapitalfinanzierung eingestuft. Er fügte hinzu: „Wenn Risikokapitalgeber ein attraktives Term Sheet anbieten und nur geringe oder gar keine Anteile an der ICO-Kampagne übernehmen, dafür aber mit einer hohen Prämie finanzieren, gilt das weiterhin als Risikokapital, selbst wenn dieses Geld nur einen Teil oder die gesamte Finanzierung einer ICO-Kampagne ausmacht.“

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