IBM-Kunden sind der digitalen Währung einen Schritt näher gekommen: Sechs internationale Banken haben Vereinbarungen zur Ausgabe von Stablecoins bzw. Security-Token unterzeichnet, die durch Fiatwährungen gedeckt sind. Die Umsetzung soll über das World Wire Network auf Basis der Stellar-Blockchain erfolgen. Dadurch sollen regulierte Behörden Zahlungen schneller und kostengünstiger über Grenzen hinweg abwickeln können als mit herkömmlichen Bankmethoden.
Bislang wurden drei der sechs Banken anerkannt: die Rizal Commercial Banking Corporation mit Sitz auf den Philippinen, die Busan Bank in Südkorea und die Banco Bradesco in Brasilien. Diese Banken werden voraussichtlich digitale Währungen in Form von Rupiah und Euro anbieten.
Diese Banken warten noch auf die Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Das World Wire Network (WWN) betreibt einen Stablecoin, der von dem in San Francisco ansässigen, aufstrebenden Startuptronentwickelt wurde. Dieser an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin dient als Währungsplattform. Trotzdem ist das WWN in 72 Ländern aktiv, unterstützt 48 Währungen und bietet Nutzern zahlreiche Bankstellen für Transaktionen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Banken Lumens als Brückenwährung nutzen, wenn der Umtausch von Fiatgeld in eine andere Währung schwierig ist. The World Wire kann zwar auch andere digitale Währungen unterstützen, deckt aber derzeit nur Lumens ab, den nativen Token der Stellar-Blockchain. Dies liegt an der Unsicherheit von Krypto-Assets, die Banken und andere Finanzinstitute beunruhigt.
Ungeachtet dessen ist World-Wire das erste derartige Großprojekt sowohl für Stellar als auch für IBM, während Big Blue bereits seit geraumer Zeit an einer solchen Plattform unter dem Namen KlickEx arbeitet.
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