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Huobi Korea wird aufgrund der angespannten Lage auf dem südkoreanischen Kryptomarkt eingestellt

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten
  • Huobi Korea wird am 29. Januar aufgrund des schwierigen Geschäftsumfelds schließen.
  • Südkoreas Kryptomarkt, der von großen Börsen dominiert wird, unterliegt strengen Regulierungen.
  • Der neue „Virtual Asset Investor Protection Act“ wirdtronSchutzmaßnahmen für Anlegergelder durchsetzen.

Der südkoreanische Kryptowährungssektor Huobi Korea, ehemals die koreanische Niederlassung der globalen Börse HTX, hat angekündigt, seinen Betrieb zum 29. Januar einzustellen. Diese Entscheidung, die in einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung, wird mit dem schwierigen Geschäftsumfeld begründet. Huobi Korea hatte sich bereits im Januar 2023 von HTX (ehemals Huobi Global) getrennt.

Die Schließung von Huobi Korea ist Teil eines umfassenderen Konsolidierungstrends auf dem südkoreanischen Kryptobörsenmarkt. In den letzten Monaten wurden kleinere Börsen wie Cashierest und Coinbit geschlossen, und auch CoreDAX musste seinen Betrieb vorübergehend einstellen. Der Kryptohandel in Südkorea wird von fünf großen Börsen dominiert: Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax. Diese Plattformen vereinen zusammen 99,6 % des gesamten Kryptohandelsvolumens des Landes auf sich – eine Dominanz, die laut einem Bericht der Finanzdienstleistungskommission (FSC) zum 30. Juni 2023dent .

Regulatorische Herausforderungen

Südkoreas strenger Regulierungsrahmen hat die Dynamik des Kryptowährungsmarktes maßgeblich beeinflusst. Eine Änderung des Finanzberichtsgesetzes aus dem Jahr 2021 hat hohe Standards für lokale Kryptobörsen festgelegt. Um Fiat-zu-Krypto-Transaktionen anbieten zu können, müssen diese Plattformen mit einer lokalen Bank zusammenarbeiten. Diese Kooperation ist unerlässlich für die Ausgabe von Konten mit Klarnamen für Ein- und Auszahlungen – eine Maßnahme zur Bekämpfung von Geldwäsche und Kursmanipulation.

Huobi Korea und 20 weitere Kryptobörsen hatten Schwierigkeiten, diese wichtigen Bankpartnerschaften aufzubauen. Daher konnten sie lediglich Krypto-zu-Krypto-Handelsdienstleistungen anbieten. Der FSC-Bericht hebt hervor, dass 10 dieser 21 Börsen im ersten Halbjahr 2023 keine Einnahmen aus Krypto-Transaktionsgebühren generierten.

Zukünftige Regulierungen und Anlegerschutz

Der südkoreanische Markt steht vor weiteren regulatorischen Änderungen, da das „Gesetz zum Schutz von Anlegern virtueller Vermögenswerte“ voraussichtlich im Juli in Kraft treten wird. Dieses neue Gesetz verpflichtet Börsen zu zusätzlichen Maßnahmen für den Schutz der Kundengelder. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Pflicht, 80 % der gesamten Kundengelder in Cold Wallets zu verwahren und Versicherungen abzuschließen, um die Entschädigung der Nutzer bei Ereignissen wie Hackerangriffen oder Systemausfällen sicherzustellen.

Die Schließung von Huobi Korea unterstreicht daher die sich wandelnde und zunehmend strenge Regulierungslandschaft für Kryptowährungsbörsen in Südkorea. Da der Markt verstärkt auf Compliance und Anlegerschutz setzt, stehen die Börsen vor der Herausforderung, sich an diese neuen Normen anzupassen und gleichzeitig einen tragfähigen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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