Hongkong setzt sich ein Zweijahresziel, um die Spitzenposition im grenzüberschreitenden digitalen Vermögensmanagement zu erreichen

- Hongkong hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei bis drei Jahren zum globalen Marktführer im grenzüberschreitenden Management digitaler Vermögenswerte zu werden.
- Mit 976 registrierten Fonds und Nettozuflüssen von 44 Milliarden US-Dollar erlebt der Vermögensverwaltungssektor des chinesischen Rechtsraums einen rasanten Aufschwung.
- Die Stadt baut eine umfassende digitale Infrastruktur auf, darunter Tokenisierungs-Sandboxes und eine Gesetzgebung für Stablecoins, um die Finanzdienstleistungen zu modernisieren.
Hongkong verstärkt seine Krypto- und Fintech-Ambitionen mit einer klaren Botschaft an den globalen Markt: Es will zum zentralen Anlaufpunkt für grenzüberschreitendes digitales Vermögensmanagement werden und gibt sich dafür zwei Jahre Zeit.
Unterstützt durch einen Anstieg der Fondsregistrierungen und regulatorische Bemühungen, Krypto-Investitionen sicherer und zugänglicher zu machen, positioniert sich Hongkong rasant als Startrampe für digitale Finanzen in Asien und möglicherweise weltweit.
Hongkongs Ziel ist es, mehr als nur ein weiterer kryptofreundlicher Standort zu sein. In einer Rede auf der Wealth Management Expo 2025 erklärte Paul Chan, Hongkongs Finanzsekretär, dass die Zahl der registrierten Fonds in Hongkong im März 2025 976 erreicht habe, mit einem jährlichen Nettozufluss von über 44 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg um 285 %.
Darüber hinaus sagte er: „Auch Family Offices in Hongkong boomen und ihre Zahl wird voraussichtlich bald von 2.700 auf 3.000 steigen. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2024 überstieg das von Hongkongs Treasury-Management-Branche verwaltete Vermögen 4 Billionen US-Dollar.“.
Wir gehen davon aus, dass Hongkong innerhalb von zwei bis drei Jahren zum weltweit führenden Zentrum für grenzüberschreitendes Vermögensmanagement aufsteigen wird.“
Seinen Angaben zufolge hat der Markt in letzter Zeit großes Interesse an digitalen Vermögenswerten gezeigt, insbesondere an der Ausgabe von Stablecoins.
Chan erklärte: „Wir haben außerdem gerade die Gesetzgebung zu Stablecoins fertiggestellt, die am 1. August in Kraft treten wird. Damit ist Hongkong eine der ersten Jurisdiktionen weltweit, die einen gesetzlichen Regulierungsrahmen für Stablecoins geschaffen hat.“
Hongkong wirbt mit Lizenzen für Skalierung und Infrastruktur für Innovation
Ein wesentlicher Bestandteil der beschleunigten Entwicklung Hongkongs ist die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur zur Unterstützung seiner Ziele. Die Hongkonger Währungsbehörde (HKMA) betreibt das Projekt Ensemble, eine Tokenisierungs-Sandbox zur Modernisierung des Interbankenhandels und zur Erprobung digitaler Repräsentationen von Vermögenswerten.
Der Plan sieht die Verwendung tokenisierter Vehikel für den Fondsvertrieb vor, ermöglicht grenzüberschreitende Investitionen mit nahezu sofortiger endgültiger Wirkung und senkt die Kosten für institutionelle Anleger insgesamt.
Im regulatorischen Bereich zögert Hongkong nicht. Die Stadt hat duale Lizenzierungsregime für Handelsplattformen für virtuelle Vermögenswerte (VATPs) eingeführt, die sowohl Kryptobörsen für Privatkunden als auch Plattformen für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren abdecken.
Bislang wurden zehn Lizenzen für digitale Asset-Plattformen erteilt, acht weitere befinden sich derzeit im Prüfverfahren. Darunter befinden sich etablierte asiatische Unternehmen sowie aufstrebende Anbieter mit globalen Expansionsplänen. Im April 2024 gehörte Hongkong zudem zu den ersten Jurisdiktionen, die Spot-ETFs Bitcoin und Ethereum genehmigten.
Und da die Stablecoin-Verordnung im August 2025 vollständig in Kraft treten soll, müssen Plattformen, die Fiat-gedeckte Stablecoins ausgeben wollen, nun Reserve-, Prüfungs- und Einlösungsstandards erfüllen, wodurch das Ökosystem digitaler Vermögenswerte für den Mainstream-Finanzsektor weiter entrisikot wird.
Globaler Wettlauf um die Vorherrschaft digitaler Vermögenswerte
Um das Angebot attraktiver zu gestalten, prüft die Region zudem Steuerbefreiungen für Kryptowährungen entscheidend beeinflussentrac.
Hongkong ist nicht allein im Bestreben, die Vorherrschaft im Bereich digitaler Vermögenswerte zu erlangen. Singapur, Dubai und Großbritannien positionieren sich ebenfalls als Finanzzentren der nächsten Generation. Doch während andere auf Kryptolizenzen setzen, geht Hongkong einen Schritt weiter und baut eine umfassende Infrastruktur für die Integration von Zentralbankgeld und regulierten Stablecoins auf.
Der Sekretär schloss seine Rede mit den Worten: „Hongkong ist eine freie und offene, internationale Metropole mit internen und externen Verbindungen und vielfältigen Möglichkeiten. Solange wir die großen Trendsdent, uns flexibel anpassen, Reformen vorantreiben und innovativ bleiben, werden wir sicherlich neue Märkte, neue Chancen und neue Finanzierungsquellen erschließen und eine dynamischere Entwicklung erzielen.“ Damit signalisierte er, dass Hongkong offen für Geschäfte und Investoren ist.
Die Nähe der Stadt zum chinesischen Festland verleiht ihr zusätzliche Brisanz. Da Pekings Verbot des öffentlichen Kryptohandels weiterhin besteht, dient Hongkong stillschweigend als Tor für chinesisches Kapital, um mit dem globalen digitalen Finanzmarkt in Kontakt zu treten – wenn auch innerhalb eines streng regulierten Umfelds.
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