NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Ein Hongkonger Akademiker kritisiert die Kryptopolitik und Chinas Mining-Verbot

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Das Oberste Gericht von Hongkong ordnet die Offenlegung der Finanzen im Streitfall um die Mantra-Kette an
  • Professor Yang Wang ist der Ansicht, dass Hongkongs Kryptopolitik zu langsam ist und dass sie ihre Anstrengungen verstärken müssen, um im Bereich der Blockchain-Technologie eine führende Rolle einzunehmen.
  • Er hält ein Verbot des Krypto-Minings in China für einen Fehler und schlägt stattdessen die Einbeziehung staatseigener Unternehmen vor.

Professor Yang Wang von der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) hielt kürzlich einen Vortrag auf der HashKey New Horizons-Veranstaltung. Er äußerte sich sehrtronzu Hongkongs Kryptopolitik und Chinas Mining-Verbot.

Wangs Krypto-Reise begann 2012. Ein ehemaligerdent hatte ihn mit Bitcoinbekannt gemacht, doch Wang hielt es für Betrug. Als derselbedent ihn 2014 erneut darauf ansprach, war er immer noch nicht überzeugt.

Erst als sie Xiao Feng kontaktierten, wurde ihm klar, dass er einige große Chancen verpasst hatte.  Wang ist der Ansicht, dass Hongkong höhere Ziele verfolgen und eine Vorreiterrolle in der Blockchain- und Kryptoentwicklung einnehmen sollte.

Ein Hongkonger Akademiker kritisiert die Kryptopolitik und Chinas Mining-Verbot.
Professor Yang Wang. Bildnachweis: HKUST

Trotz des andauernden Handelskriegs zwischen den USA und China glaubt er, dass Bitcoin eine unglaublich vielversprechende Zukunft hat. Er betont jedoch, dass der eigentliche Erfolg in der Integration digitaler Vermögenswerte in die Realwirtschaft liegt. 

„Wir können mit dem aktuellen Stand nicht zufrieden sein“, sagte Wang. Er wies zudem darauf hin, dass Hongkong mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen habe, insbesondere in akademischen Bereichen. Seit 2022 schleppe sich der Fortschritt bei Hongkongs Kryptopolitik dahin. 

Wang wünscht sich ein schnelleres Vorankommen. Er erwähnte auch, dass Regierungsausschüsse oft zu groß und ineffizient seien. „Ein Ausschuss mit fast 50 Mitgliedern ist nahezu nutzlos“, sagte er.

Er nannte Beispiele chinesischer Unternehmen wie Huawei und Transsion, die aufgrund der Abwertung der Landeswährung monetäre Daten zum Kauf von Rohstoffen nutzten.

Er war in Orten wie Yiwu, wo die Hälfte des Erlöses aus dem Warenverkauf nur in lokalen Währungen erstattet werden kann, die kaum etwas wert sind. „Die Herausforderung besteht darin, wie man diese Währungen einsetzen kann.

Siehe auch: über 50 % der Bitcoin trotz Verbot

Für Wang liegt die Zukunft ganz in der Digitalisierung und deren Integration in die Realwirtschaft. Er hält dies für entscheidend für das Wirtschaftswachstum der nächsten Generation.

Die Kombination von künstlicher Intelligenz mit dezentraler Technologie und Regulierung ist ebenfalls wichtig. Auch wenn diese Integration schwierig ist, ist sie für den Fortschritt unerlässlich.

Wang hält Chinas Verbot des Krypto-Minings für einen großen Fehler. Er wies darauf hin, dass die Abwanderung von Minern nur anderen Ländern wie den USA zugutekomme, die durch den Zustrom von Minern höhere Steuereinnahmen erzielten.

„Die US-Medien berichteten von Steuereinnahmen in Höhe von vier Milliarden Dollar durch die Ansiedlung von Bergbauunternehmen“, sagte er. Anstatt den Bergbau zu verbieten, schlägt , dass staatliche Unternehmen sich beteiligen, um die Risiken zu kontrollieren und gleichzeitig Gewinne zu erzielen.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

INHALTSVERZEICHNIS
Diesen Artikel teilen
MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS