GungHo-Aktionäre stellen das hohe Gehalt des CEO angesichts sinkender Geschäftsergebnisse in Frage

- GungHo wies Anträge von Aktionären zurück, die die Vergütung des CEO und die Geschäftsentwicklung kritisierten.
- Das Unternehmen verteidigte seine Führungsrolle und seine Abhängigkeit von Puzzle & Dragons.
- Trotz sinkender Gewinne passte GungHo seine Aktionärsrendite- und Vergütungspolitik an.
Der japanische Videospielentwickler GungHo Online Entertainment hat die Forderung der Aktionäre nach einer Änderung der Vergütungspolitik für Führungskräfte zurückgewiesen. Der Vorschlag der Investmentfirma Strategic Capital bezog sich unter anderem auf die Vergütung des CEO, die finanzielle Performance und die Transparenz.
Strategic Capital, das einen Anteil von 5,4 % an Gunho hält, erklärte, dass Gunho seit 2012 kein neues Spiel mit ähnlichem Erfolg wie Puzzle & Dragons und 100 Milliarden Yen (640 Millionen US-Dollar) für neue Spiele verschwendet habe.
Ein zentraler Kritikpunkt war, dass das Gehalt von CEO Kazuki Morishita in den letzten zehn Jahren von 120 Millionen Yen auf 340 Millionen Yen (2,2 Millionen US-Dollar) gestiegen ist, während der operative Gewinn um 69 % gesunken ist. Der Bericht wies zudem darauf hin, dass Morishita trotz des enormen Größenunterschieds zwischen den beiden Unternehmen fast genauso viel verdient wie der CEO von Nintendo . Strategic Capital schlug sieben Änderungen vor, darunter eine Überprüfung der Vergütung bei GungHo mit besonderem Fokus auf die Führungskräfte.
GungHos Antwort und Begründung
Als Reaktion auf alle Vorschläge von Strategic Capital lehnte der Verwaltungsrat von GungHo diese einstimmig ab. Das Unternehmen begründete Morishitas hohes Gehaltspaket damit, dass er seit über zwei Jahrzehnten CEO von GungHo sei. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass er für die Entwicklung von Ragnarok Online sowie für den Erfolg von Puzzle & Dragons über ein Jahrzehnt verantwortlich gewesen sei.
GungHo wies auch die Annahme zurück, dass man kein weiteres Erfolgsspiel entwickeln könne, und erklärte, der Markt für mobile Spiele sei stark gesättigt. Dies mache es einem Unternehmen nahezu unmöglich, jemals wieder ein Spiel wie Puzzle & Dragons .
Die Mobile -Gaming-Branche hat sichtronseit Puzzle & Dragons, setzte,dent . Das Spiel war jedoch nicht einzigartig. Dragon Collection, das 2010 als Kartenspiel auf der GREE-Plattform erschien, gilt allgemein als erstes japanisches Mobile-Game mit Gacha-Elementen.
GungHo erklärte hinsichtlich der Vergütung, dass das Unternehmen durch die Anwendung einer vollständig transparenten Vergütungspolitik alle Regeln und Vorschriften einhalte. Das Unternehmen merkte zudem an, dass die von den Aktionären geforderten zusätzlichen Angaben irrelevant seien.
Obwohl GungHo die Vorschläge ablehnte, hat das Unternehmen seine Aktionärsrenditepolitik inzwischen angepasst. Die Richtlinien für Dividenden und Aktienrückkäufe wurden geändert, um eine aktive Rendite für die Aktionäre zu erzielen. Zudem wurde die Vergütungspolitik verbessert, indem unabhängige externedent in den für die Festlegung der Vorstandsvergütung zuständigen Ausschuss berufen wurden. Am selben Tag veröffentlichte GungHo seinen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024, in dem alle wichtigen Leistungsindikatoren rückläufig waren.
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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