Guggenheim arbeitet mit Ripple zusammen, um digitale Schuldtitel auf XRP Ledger zu bringen

- Guggenheim verlagert sein tokenisiertes Schuldtitelprodukt von Ethereum auf das XRP Ledger.
- Ripple investiert 10 Millionen Dollar in US-Staatsanleihen mit Commercial Paper-Besicherung.
- Das Produkt ist vollständig tokenisiert und verfügt über individuell anpassbare Laufzeiten von bis zu 397 Tagen.
Guggenheim Treasury Services verlagert sein kryptogebundenes Schuldtitelprodukt in direkter Zusammenarbeit mit Rippleauf das XRP Ledger, um seine Reichweite in der Blockchain-Finanzwelt auszubauen.
Dieser Schritt folgt auf Guggenheims erstmalige Einführung seines digitalen Commercial Paper-Produkts im vergangenen Jahr auf Ethereumwurden seitdem über 280 Millionen US-Dollar emittiert, und die neue Partnerschaft mit Ripple bringt dasselbe Produkt nun auf eine andere Blockchain . von Bloomberg
Laut Markus Infanger, Senior Vicedent bei RippleX, unterstützt Ripple den Start mit einer Investition von 10 Millionen Dollar in das durch das US-Finanzministerium besicherte Asset.
„Wir prüfen außerdem den Einsatz im Zahlungsverkehr und suchen nach Möglichkeiten, den Stablecoin zum Kauf anzubieten“, sagte Markus. Er nannte keinen Zeitplan für die Einführung des Stablecoins, doch die Strategie verdeutlicht, dass Ripple dies nicht als einmaliges Projekt betrachtet.
Ripple investiert 10 Millionen Dollar und visiert Zahlungsdienste an
Das Produkt – vollständig durch US-Staatsanleihen besichert und mit Laufzeitoptionen bis zu 397 Tagen erhältlich – ist täglich verfügbar und auf die Bedürfnisse institutioneller Anleger zugeschnitten. Es wird über die Zeconomy-Plattform verwaltet. Das bedeutet, dass es vom Anfang bis zum Ende tokenisiert ist, von der Investition bis zur Abwicklung, und vollständig On-Chain ohne Zwischenhändler abgewickelt werden kann.
Das XRP Ledger gehört derzeit zu den kleineren Anbietern im Bereich der Krypto-Tokenisierung. Ohne Stablecoins verwaltet das Netzwerk tokenisierte Vermögenswerte im Wert von nur rund 117 Millionen US-Dollar. Demgegenüber beläuft sich der Gesamtwert der realen, tokenisierten Vermögenswerte, die über verschiedene Blockchains hinweg trac, auf 23,4 Milliarden US-Dollar.
Der Großteil davon ist in Ethereum und privaten Netzwerken gebunden. Ripple versucht jedoch noch nicht, über die Größe zu konkurrieren – der Fokus liegt auf der Funktionalität. Das Unternehmen führt außerdem Pilotprojekte durch, um Grundbucheinträge direkt mit Blockchain-Token zu verknüpfen und so den Hausbesitz im Wesentlichen in On-Chain-Einträge umzuwandeln.
Mit diesem Schritt reiht sich Ripple in die Riege anderer traditioneller Finanzgiganten ein, die ebenfalls in diesen Wettlauf einsteigen. Franklin Templeton, BlackRock und Galaxy Digital, die Investmentfirma von Michael Novogratz, entwickeln ebenfalls Tokenisierungsstrategien. Berichten zufolge führt Galaxy Gespräche mit US-Regulierungsbehörden über die Tokenisierung eigener Aktien.
Tokenisierung kämpft mit Akzeptanzproblemen und regulatorischen Hürden
Das Hauptproblem bleibt die Akzeptanz. Abgesehen von Stablecoins haben tokenisierte Vermögenswerte nicht an Bedeutung gewonnen. Derzeit halten nur etwa 67.530 Institutionen – hauptsächlich Unternehmen – tokenisierte Finanzanlagen. Das ist nur ein Bruchteil des Gesamtmarktes und entspricht lediglich 0,003 % des globalen Vermögenswerts (basierend auf Zahlen von rwa.xyz).
Das hat viel mit US-Regulierungen zu tun. In den letzten Jahren haben Regulierungsbehörden unter früheren Regierungen Finanzinstitute dazu gedrängt, Kryptowährungen komplett zu meiden.
Tokenisierte Wertpapiere, obwohl sie denselben Regeln wie traditionelle Vermögenswerte unterliegen, wurden oft zusammen mit Shitcoins in die Kategorie „Hochrisiko“ eingeordnet. Das trieb große Banken und Vermögensverwalter stattdessen in KI-Investitionen. Sie wollten sich einfach den rechtlichen Ärger ersparen.
Dadent Trump nun wieder im Weißen Haus sitzt und sich die Rahmenbedingungen für 2025 verändern, könnte sich dieser Widerstand etwas legen. Zahlreiche Geldmarktfonds planen bereits die Ausgabe tokenisierter Versionen, die durch US-Staatsanleihen besichert sind. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) prüft sogar Richtlinien, um tokenisierte Vermögenswerte als Sicherheiten zuzulassen – ein wichtiger Schritt, wenn dieser Sektor ernsthafte Bedeutung erlangen soll.
Trotz der Begeisterung sind nicht alle überzeugt. Einige Akteure warnen vor Übertreibung. Sie argumentieren, dass die Tokenisierung aller Vermögenswerte unnötige Risiken bergen könnte. Hackerangriffe, regulatorische Unklarheiten und steigende Anlegergebühren seien reale Probleme. Zudem bestehe die Sorge, dass bestimmte Vermögenswerte – insbesondere illiquide wie Immobilien oder schwer verkäufliche Anleihen – aus reinem Hype tokenisiert werden könnten, obwohl dies nicht angebracht sei.
Ein Bericht des Marktforschungsunternehmens Opimas aus dem Jahr 2024 warnte davor, dass viele Tokenisierungs-Startups entweder unter cashleiden oder kurz vor der endgültigen Schließung stehen. Ripple und Guggenheim setzen darauf, dass die Anbindung an reale Vermögenswerte wie US-Staatsanleihen das einzige Modell sein könnte, das sich tatsächlich durchsetzt.
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