Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat sich aktiv an Konsultationen mit mehreren prominenten Vermögensverwaltern hinsichtlich ihrer geplanten Spot- Bitcoin -ETFs beteiligt.
Diese Aktivitäten, die die verstärkte Aufmerksamkeit der SEC für den Kryptowährungssektor unterstreichen, umfassten unter anderem mehrere Treffen mit Branchenriesen wie Grayscale , BlackRock und einigen anderen wichtigen Akteuren.
Grayscale und SEC: Eine Reihe strategischer Treffen
Grayscale Investments, ein führender Vermögensverwalter für digitale Währungen, spielte eine zentrale Rolle in diesen Diskussionen. Die SEC gab bekannt, dass sie sich am 29. November 2023 mit Vertretern von Grayscale, darunter CEO Michael Sonnenshein, getroffen hat. Dieses Treffen, Teil einer Reihe von Gesprächen, die 2022 begannen, konzentrierte sich auf eine geplante Regeländerung, die es der NYSE Arca ermöglichen würde, Anteile des Grayscale Bitcoin Trust ( GBTC ) zu listen und zu handeln.
Grayscales Ziel ist es, GBTC in einen Spot Bitcoin ETF umzuwandeln – ein Schritt, der der Zustimmung der Aufsichtsbehörden bedarf. Die SEC stand zudem in Kontakt mit Vertretern von Grayscales Verwahrungspartner Coinbase, was die Gründlichkeit ihrer Due-Diligence-Prüfung unterstreicht.
BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, hat ebenfalls einen Bitcoin -ETF aufgelegt. Die Gespräche der SEC mit BlackRock am 28. und 20. November drehten sich um die Unterschiede zwischen Sach- und cash . Diese Modelle sind entscheidend, da sie die Art der Transaktionen für ETF-Teilnehmer bestimmen – ob in Kryptowährung oder cash .
Die vielfältigen Interaktionen deuten auf einen umfassenden Überprüfungsprozess hin.
Neben Grayscale und BlackRock hat die SEC ihre Konsultationen auf weitere Vermögensverwalter wie Hashdex, Bitwise, VanEck, Fidelity, Invesco und 21Shares (im Auftrag von Ark Invest) ausgeweitet. Diese Treffen, die größtenteils Ende November 2023 stattfanden, zeugen von einem gründlichen und umfassenden Evaluierungsprozess der SEC. Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die jeweiligen Vorschläge der Behörde Bitcoin -ETFs, was den ganzheitlichen Ansatz der Regulierungsbehörde zur Erfassung der verschiedenen Aspekte der geplanten Angebote verdeutlicht.
Es liegen jedoch keine Berichte über Kontakte zu Unternehmen wie WisdomTree, Valkyrie oder GlobalX bezüglich ihrer Anträge für Bitcoin Spot-ETFs vor. Dies könnte auf einen selektiven, aber zielgerichteten Ansatz der SEC in ihrem Prüfverfahren hindeuten.
Die Haltung der SEC bleibt trotz aktiver Bemühungen unklar.
Trotz der zahlreichen Treffen hat die SEC noch keine klare Absichtserklärung zur Zulassung eines Bitcoin Spot-ETFs abgegeben. Diese anhaltende Zurückhaltung hält Marktteilnehmer und Beobachter in Atem.
Die Reihe von Konsultationen zeugt zwar von der aktiven Beteiligung und dem Interesse der SEC am Kryptowährungsbereich, lässt aber nicht zwangsläufig auf eine baldige Genehmigung schließen.
Der sorgfältige Ansatz der Behörde im Umgang mit verschiedenen Interessengruppen spiegelt ihr Engagement für eine gründliche Bewertung der Auswirkungen und Strukturen von Bitcoin Spot-ETFs wider. Dies ist angesichts der Komplexität und der sich ständig verändernden Natur des Kryptowährungsmarktes von entscheidender Bedeutung.

