Die Einigung zwischen FTX und BlockFi schreitet voran

In einer bedeutenden Wendung in der Geschichte der Kryptowährungsinsolvenzen haben die insolventen Krypto-Firmen FTX und BlockFi die gerichtliche Genehmigung erhalten, mit ihren Verhandlungen zur Beilegung ihrer Ansprüche fortzufahren.
Mit der Entscheidung des US-amerikanischen Konkursrichters Michael Kaplan wird diematic Aussetzung der Verfahren zwischen den beiden Parteien aufgehoben, wodurch die FTX-Schuldner ihre Ansprüche gegen BlockFi im laufenden FTX-Konkursverfahren aktiv weiterverfolgen können.
Fortschritte in Richtung einer Lösung
Dieser rechtliche Schritt erfolgt, nachdem sowohl FTX als auch BlockFi im November 2022 Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet hatten, nachdem FTX Anfang des Monatsmatic zusammengebrochen war.
Die Beteiligung von BlockFi am FTX-Debakel umfasst etwa 355 Millionen US-Dollar an auf der FTX-Plattform eingefrorenen Geldern sowie zusätzliche Schulden in Höhe von 671 Millionen US-Dollar, die ihnen von Alameda Research, dem Schwesterunternehmen von FTX, geschuldet werden.
In der Anordnung des Gerichts wird außerdem festgelegt, dass FTX-Schuldner keinen Anspruch auf eine positive Ausschüttung von BlockFi-Schuldnern haben.
Darüber hinaus wurden beide Parteien angewiesen, unverzüglich einen Antrag auf Mediation beim US-Konkursgericht für den Bezirk Delaware einzureichen, wobei der Mediationsprozess spätestens am 24. Dezember 2023 beginnen soll.
Beweise und Auswirkungen des Zusammenbruchs
Der Niedergang von FTX, einst ein Gigant in der Kryptowelt, hatte weitreichende Folgen; die finanzielle Stabilität von BlockFi wurde durch den Zusammenbruch schwer beeinträchtigt.
Zac Prince, CEO von BlockFi, lieferte während des Strafprozesses gegen Sam Bankman-Fried, den ehemaligen CEO von FTX, eine entscheidende Aussage.
Princes Aussage verdeutlichte, dass die Insolvenzanmeldung von BlockFi eine direkte Folge des Zusammenbruchs von FTX war, trotz der anhaltenden Bärenmarktlage. Die Verluste von BlockFi nach dem Zusammenbruch von FTX und Alameda wurden auf über eine Milliarde Dollar geschätzt.
Im Zuge dieser Verfahren hatte BlockFi bereits im August die gerichtliche Erlaubnis erhalten, seine US-amerikanischen Wallet-Kunden zu entschädigen, obwohl Abhebungen zu diesem Zeitpunkt noch eingeschränkt waren.
Im September stimmten die Gläubiger von BlockFi einem Sanierungsplan im Rahmen des Insolvenzverfahrens zu, der noch im selben Monat die gerichtliche Genehmigung erhielt.
Darüber hinaus kündigte BlockFi im Oktober seine Absicht an, mit der Rückzahlung einiger seiner Gläubiger zu beginnen, wobei Wallet-Abhebungen für nahezu alle Kunden möglich werden.
Die Fortschritte bei der Schadensregulierung zwischen FTX und BlockFi stellen einen entscheidenden Schritt bei der Bewältigung der Folgen eines der bedeutendsten Zusammenbrüche im Kryptowährungssektor dar.
Im Verlauf des Mediationsprozesses wird erwartet, dass dieser weitere Einblicke in das komplexe Geflecht von Finanztransaktionen und Verpflichtungen zwischen diesen beiden Hauptakteuren der Kryptoindustrie gewähren wird.
Das Ergebnis dieser Einigung wird genau beobachtet werden, nicht nur von den direkt Beteiligten, sondern auch von der breiteren Krypto-Community, die sich mit den Folgen diesesdentKonkursszenarios auseinandersetzen muss.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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