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Der FSB warnt, dass die weltweite Einführung von Stablecoins riskant für Entwicklungsländer ist

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Der FSB warnt, dass die weltweite Einführung von Stablecoins riskant für Entwicklungsländer ist

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In diesem Beitrag:

  • Der FSB warnt davor, dass Stablecoins die Finanzstabilität in Entwicklungsländern gefährden könnten, wenn sie nicht ordnungsgemäß reguliert werden.
  • Für Entwicklungsländer bestehen durch Stablecoins zusätzliche Risiken, wie etwa die Störung der Geldpolitik und die Erschwerung der Steuerung ihrer Volkswirtschaften.
  • Der FSB betont die Notwendigkeit globaler Zusammenarbeit undtronRegulierungen zur Bewältigung der Risiken von Stablecoins, insbesondere in weniger entwickelten Regionen.

Der Finanzstabilitätsrat (FSB) hat vor der weltweiten Verbreitung von Stablecoins gewarnt, insbesondere im Hinblick auf deren Auswirkungen auf Entwicklungsländer. 

Während Stablecoins für ihre Fähigkeit gelobt werden, Transaktionen zu vereinfachen und einen stabilen Wertspeicher zu bieten, hebt der Bericht des FSB eine Reihe potenzieller Probleme hervor. 

Der Zusammenbruch einiger Stablecoins im Jahr 2022 hat bereits gezeigt, wie fragil diese Vermögenswerte sein können, wenn sie nicht ausreichend reguliert sind. Der FSB verweist auf Probleme wie Finanzinstabilität, Risiken illegaler Aktivitäten und Bedenken hinsichtlich des Verbraucherschutzes. 

Diese Probleme treten in Entwicklungsländern, in denen die Regulierungssysteme wenigertronsind, noch deutlicher hervor. Der Bericht stellt fest, dass Stablecoins Finanzsysteme stören könnten, insbesondere in Ländern mit schwächeren Regulierungsrahmen.

Der FSB warnt, dass die weltweite Einführung von Stablecoins riskant für Entwicklungsländer ist

Für Schwellenländer kann die weitverbreitete Nutzung von an Fremdwährungen gekoppelten Stablecoins zu finanzieller Instabilität führen. Denn diese digitalen Vermögenswerte können Kapitalabflüsse ins Ausland verursachen und die Staatsfinanzen belasten.

Eine weitere große Sorge besteht darin, dass Schwellen- und Entwicklungsländer möglicherweise nicht über die notwendigen Instrumente verfügen, um diese Stablecoins angemessen zu regulieren, insbesondere wenn sie in anderen Ländern emittiert werden. Dies führt zu einer Regulierungslücke und macht diese Volkswirtschaften angreifbar. 

Der Bericht weist darauf hin, dass diese Volkswirtschaften möglicherweise nicht einmal die rechtliche Befugnis haben, im Ausland emittierte Stablecoins zu kontrollieren, die systemrelevant werden könnten, ohne im Ausgabeland als solche anerkannt zu werden.

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Der FSB erläutert auch die mit Stablecoins verbundenen makrofinanziellen Risiken. In vielen Entwicklungsländern besteht einetronPräferenz für an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins als Absicherung gegen Währungsschwankungen und Inflation. 

Diese Präferenz kann die Geldpolitik eines Landes schwächen und die Finanzstabilität untergraben. Wenn die Bevölkerung beginnt, Stablecoins anstelle der Landeswährung zu verwenden, kann dies die Steuerung der Wirtschaft für Regierungen erschweren.

„Die Transmission der Geldpolitik könnte sich abschwächen, wenn lokale Unternehmen und Haushalte es vorziehen, in Stablecoins zu sparen und zu investieren, die nicht an die inländische Fiatwährung gekoppelt sind, oder diese als Tauschmittel zu verwenden.“

Der FSB warnt zudem vor Gefährdungen des Verbraucher- und Anlegerschutzes. In Schwellen- und Entwicklungsländern kann die rasche Verbreitung von Stablecoins zu finanziellen Verlusten führen, wenn diese Vermögenswerte nicht angemessen reguliert werden. 

Der Bericht legt nahe, dass diese Länder umfassende Regulierungsrahmen benötigen, um diese Risiken zu bewältigen. Dies umfasst Maßnahmen zur Gewährleistung der Finanzintegrität, des Verbraucherschutzes und der Koordinierung makroökonomischer Politiken.

Zu den Empfehlungen des FSB gehört die Umsetzung übergeordneter Leitlinien für die Regulierung von Stablecoins mit Schwerpunkt auf Finanzstabilität und -integrität. 

Sie schlagen außerdem vor, dass Schwellenländer zusätzliche Maßnahmen in Betracht ziehen sollten, wie die Verbesserung der digitalen Zahlungsinfrastruktur und die Bereitstellung technischer Unterstützung für eine bessere Verwaltung dieser Vermögenswerte.

Der FSB warnt, dass die weltweite Einführung von Stablecoins riskant für Entwicklungsländer ist

Trotz der Bedenken räumt der Bericht jedoch ein, dass seine Ergebnisse auf vorläufigen Daten beruhen und dass noch Datenlücken bestehen. 

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Die Studie ergab ein höheres Interesse und eine größere Aktivität im Bereich Stablecoins in Schwellen- und Entwicklungsländern im Vergleich zu entwickelteren Volkswirtschaften.

Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von der Nutzung von Stablecoins als Inflationsschutz bis hin zu spekulativem Handel und grenzüberschreitenden Transaktionen. Der FSB betont die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und eines besseren Informationsaustauschs zwischen den Aufsichtsbehörden. 

Dies ist insbesondere im Verhältnis zwischen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellen- und Entwicklungsländern wichtig, um die mit Stablecoins verbundenen Risiken effektiv zu managen.

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