Die US-Notenbank Federal Reserve leitet Durchsetzungsmaßnahmen gegen die mit FTX verbundene Farmington State Bank wegen Stablecoin-Geschäften ein

Die US-Notenbank Federal Reserve leitet Durchsetzungsmaßnahmen gegen die mit FTX verbundene Farmington State Bank wegen Stablecoin-Geschäften ein
- Die US-Notenbank Federal Reserve hat gegen die Farmington State Bank ein Durchsetzungsverfahren eingeleitet, weil diese ihren Geschäftsplan in Bezug auf Stablecoins unrechtmäßig geändert hatte.
- Farmington unterhält Verbindungen zur Kryptoindustrie, darunter eine Investition von Alameda und eine Partnerschaft zur Ausgabe eines US+ Stablecoins.
- Die Bank stimmte der Anordnung der Federal Reserve zu; der Abschluss einer damit verbundenen Transaktion wird bis zum 31. August 2023 erwartet.
Die US-Notenbank Federal Reserve hat ein Durchsetzungsverfahren gegen die Farmington State Bank eingeleitet. Ihr wird vorgeworfen, ihren Geschäftsplan unrechtmäßig und ohne Benachrichtigung der Fed geändert zu haben. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Beteiligung der Bank an der Entwicklung der IT-Infrastruktur zur Erleichterung der Ausgabe von Stablecoins.
Vorwürfe unzulässiger Änderungen an Geschäftsplänen: Ein Blick auf die Behauptungen der US-Notenbank
Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Meldunghat die Farmington Bank gegen ihre Verpflichtungen verstoßen, indem sie eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter für die Entwicklung einer IT-Infrastruktur zur Ausgabe von Stablecoins abschloss. Die Bank sollte 50 Prozent der Präge- und Vernichtungsgebühren bestimmter Stablecoins erhalten. Die Fed behauptet, dass diese Maßnahmen ohne die erforderliche schriftliche Genehmigung des Board of Governors, der Federal Reserve Bank oder des Washington State Department of Financial Institutions erfolgten.
Farmingtons bisherige Erfahrungen mit Stablecoins lassen keine konkrete Zusage erkennen. Ein Beitrag von Globe Newswire vom Oktober 2022 enthüllte jedoch, dass Fluent angekündigt hat eine Partnerschaft mit Moonstone (Farmingtons vorherigem Namen) zur Herausgabe eines US+-Stablecoins
Die US-Notenbank Federal Reserve erklärte: „Die Maßnahme des Boards stellt sicher, dass die Geschäftstätigkeit der Bank so abgewickelt wird, dass die Einleger der Bank und der Einlagensicherungsfonds geschützt werden.“
Die Bank hat der Anordnung der Federal Reserve zugestimmt, und es wird erwartet, dass eine Transaktion, die die Übernahme von Einlagen und den Kauf von Vermögenswerten durch die Bank of Eastern Oregon der Farmington State Bank beinhaltet, bis zum 31. August 2023 abgeschlossen sein wird.
Farmingtons Verbindungen zu Kryptowährungen: Die Geschichte der Bank mit Sam Bankman-Fried und Alameda
Die Farmington State Bank ist nicht neu im Kryptobereich. Im März 2022 nahm sie den Namen Moonstone Bank an, nachdem Alameda 11,5 Millionen US-Dollar investiert hatte. Die Bank unterhält direkte Verbindungen zu bekannten Persönlichkeiten der Kryptoindustrie, darunter Sam Bankman-Fried und Jean Jacques Pierre Chalopin, dem Hauptaktionär der FBH Corporation, der Eigentümerin der Farmington State Bank.
Im Januar kündigte Farmington an, dass das Unternehmen sein innovationsgetriebenes Geschäftsmodell aufgeben werde. Dies spiegele die Auswirkungen der jüngsten Ereignisse in der Krypto-Asset-Branche und des sich verändernden regulatorischen Umfelds wider.
Farmingtons Entscheidung, sein innovationsgetriebenes Geschäftsmodell einzustellen, erfolgte, nachdem sich das Unternehmen verpflichtet hatte, sowohl mit als auch mit der Gestaltung der IT-Infrastruktur zusammenzuarbeiten, um die Ausgabe von Stablecoins zu ermöglichen.
Die Geschichte der Bank mit Sam Bankman-Fried und Alameda sowie ihre frühere Namensänderung zur Moonstone Bank unterstreichen ihre Verbindungen zur Kryptoindustrie. Die Maßnahmen der Federal Reserve und die anschließende Zustimmung der Farmington State Bank stellen bedeutende Entwicklungen im regulatorischen Umfeld für die Beteiligung traditioneller Banken an digitalen Vermögenswerten dar.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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