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Die US-Notenbank und das Zinssenkungs-Rodeo von 2024

In diesem Beitrag:

  • Die US-Notenbank (Fed) und andere Zentralbanken weltweit werden im Jahr 2024 von aggressiven Zinserhöhungen zu Zinssenkungen übergehen.
  • Diese Änderung ist eine Reaktion auf die Abschwächung der Inflation nach der Straffung der Geldpolitik in den Jahren 2022 und 2023.
  • Die US-Notenbank plant eine Senkung um 75 Basispunkte, wobei der Leitzins bis Ende 2024 voraussichtlich von 5,5 % auf 4,25 % sinken wird.

Mit dem Beginn des Jahres 2024 zeichnet sich in der globalen Finanzwelt ein neuer Trend ab: Die Zentralbanken, allen voran die US-amerikanische Federal Reserve, steuern auf Zinssenkungen zu. Dieser Kurswechsel steht im deutlichen Gegensatz zu den aggressiven Zinserhöhungen der Vorjahre und läutet ein neues Kapitel in der Wirtschaftspolitik ein.

Die Jahre 2022 und 2023 waren geprägt von einigen der entschiedensten geldpolitischen Straffungen der jüngeren Geschichte. Weltweit erhöhten Zentralbanken die Zinsen, um die nach den Konjunkturmaßnahmen der Pandemiezeit galoppierende Inflation einzudämmen. Da die Inflation nun aber allmählich nachlässt, lockern die Finanzinstitutionen ihre Maßnahmen, und Zinssenkungen rücken als neues Mantra in den Vordergrund.

Der strategische Kurswechsel der Fed

Die US-Notenbank Fed, Vorreiterin der globalen Geldpolitik, steht an der Spitze dieses Wandels. Aus den Machtzentren in Washington sickern Signale für eine Zinssenkung um 75 Basispunkte durch und zeichnen das Bild einer Zentralbank im Umbruch. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, welchen restriktiven Kurs die Fed in der jüngeren Vergangenheit weitgehend verfolgte und damit sogar noch höhere Zinsen bis weit in das Jahr 2024 hinein andeutete.

Die Maßnahme der Fed steht nicht allein. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England werden voraussichtlich bis Mitte 2024 – wenn auch vorsichtiger – den Zinssenkungskurs beschließen. Schwellenländer stehen ihnen in nichts nach: Länder wie Brasilien und Russland planen drastische Zinssenkungen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

Ein globaler Trend: Entspannung bei wirtschaftlichen Engpässen

Der Grund für diese globale Lockerung liegt in der nachlassenden Inflation. Skeptiker mögen einwenden, dass die Inflationsraten noch weit von den Zielvorgaben der Zentralbanken entfernt sind und daher weiterhin Wachsamkeit geboten ist. Doch die unbestreitbare Abkühlung sowohl der Gesamt- als auch der Kerninflation ebnet den Weg für eine lockerere Geldpolitik. Dieser Kurswechsel ist entscheidend, um die Belastung durch Kreditkosten für Haushalte und Unternehmen zu verringern und ein günstigeres Umfeld für die wirtschaftliche Erholung zu schaffen.

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Die US-Notenbank Fed, deren einflussreicher Leitzins derzeit bei 5,5 % liegt, wird ihn voraussichtlich bis Ende 2024 auf 4,25 % senken. Diese Prognose deckt sich mit den Markterwartungen, die auf eine Reihe von Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte ab Mai hindeuten.

Doch der Weg der Fed ist nicht ohne Nuancen. Fed-Chef Jerome Powell und seine Kollegen betonen einen vorsichtigen Ansatz und deuten an, dass jede Entscheidung über Zinssenkungen eng mit den anstehenden Wirtschaftsdaten verknüpft sein wird. Die Haltung der Fed gleicht einem Drahtseilakt zwischen der Notwendigkeit, das Wachstum zu fördern, und dem Gebot, die Inflation einzudämmen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks bewegen sich die EZB und die Bank of England in ähnlichen Gewässern. Die EZB, die ihren Einlagensatz derzeit bei 4 % hält, wird ihn voraussichtlich bis Jahresende auf 3,25 % senken, obwohl sie sich bisher mit einer offenen Diskussion über Zinssenkungen zurückhält. Auch die britische Wirtschaftslage ist dynamisch, und es wird viel darüber spekuliert, ob die Bank of England ihren Leitzins von 5,25 % auf 4 % senken könnte.

In Asien nimmt die Bank von Japan eine Sonderstellung ein, da sie vor der einzigartigen Herausforderung steht, den weltweit letzten Negativzins zu beenden. Gouverneur Kazuo Ueda wird voraussichtlich die Geldpolitik straffen – ein deutlicher Kontrast zu globalen Trends, der die unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verdeutlicht, unter denen Zentralbanken agieren.

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Schwellenländer: Unterschiedliche Wege in einer sich konvergierenden Welt

Auch Schwellenländer, die jeweils mit ihren eigenen Herausforderungen zu kämpfen haben, sind Teil dieses Zinssenkungs-Spektakels. Länder wie Mexiko, die traditionell eher vorsichtig agieren, werden voraussichtlich mit einer Lockerung ihrer Geldpolitik beginnen. Die Chinesische Volksbank, die unter dem Druck eines schwächelnden Binnenmarktes steht, dürfte ihre Leitzinsen senken, während die Indische Zentralbank ihren Reposatz bis Jahresende voraussichtlich von 6,5 % auf 5,5 % reduzieren wird.

Die Zentralbanken Brasiliens und Russlands planen aggressivere Zinssenkungen. In Brasilien wird erwartet, dass der Leitzins (Selic) von 11,75 % auf 9 % sinkt. Die Zentralbank Nigerias hingegen, die mit einer Inflation von 28,2 % zu kämpfen hat, dürfte die Zinsen anheben, um die Stabilität wiederherzustellen.

Die globale Währungslandschaft im Jahr 2024 präsentiert sich als ein Geflecht verschiedenster Strategien und Ansätze. Die Zentralbanken, allen voran die Fed, bewegen sich in einem heiklen Balanceakt zwischen Wachstumsförderung und der Einhaltung der Inflationsziele. Das kommende Jahr verspricht defizu werden, denn die Welt beobachtet, wie diese Finanzinstitutionen mit ihren jeweils eigenen Strategien die Zinsen senken, um ihre Volkswirtschaften auf dem Weg zu Erholung und Stabilität zu halten.

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