Die Europäische Union (EU) hat ein umfassendes Regelwerk zur Regulierung des unregulierten Kryptomarktes verabschiedet. Anlegerschutz, Umweltaspekte und Stablecoins gehören zu den weiteren durch die Gesetzgebung geregelten Bereichen.
Das Rahmenwerk, die Verordnung über Krypto-Assets ( MiCA ), sorgte in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen für Schlagzeilen. Das Gesetz wurde aufgrund des jüngsten Einbruchs am Kryptomarkt beschleunigt, der Anleger schwer getroffen und Unternehmen, darunter den Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital, zur Liquidation gezwungen hat.
„Die jüngsten Entwicklungen in diesem sich rasant entwickelnden Sektor haben die Notwendigkeit einer EU-weiten Regelung bestätigt“, sagte der französische Finanzminister Bruno Le Maire.
Europäische Union will Unternehmen stärker zur Rechenschaft ziehen
Die neuen Regeln werden die Haftung für Anlegerverluste erhöhen. Die verschärften Anlegerschutzstandards für Krypto- Unternehmen werden diese dazu zwingen, sorgsamer mit den Geldern ihrer Anleger umzugehen.
Nach der TerraUSD-Krise sind Gesetzgeber Stablecoins gegenüber deutlich skeptischer geworden. Die Europäische Union verlangt von Stablecoin-Anbietern, dass sie dort präsent sind und über ausreichend liquide Mittel verfügen.
Der Finanzsektor wird Informationen über die Umweltauswirkungen offenlegen müssen. Die EZB hat den Energieeffekten des Kryptomarktes große Aufmerksamkeit geschenkt.
Dies ist erst der Anfang einer langen Reihe von Untersuchungen europäischer Behörden zum Kryptowährungsmarkt. Die Pläne werden in den nächsten 18 Monaten erneut geprüft.
Die EZB beginnt mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte
Unterdessen verzeichnet die Europäische Zone erneut eine hohe Inflation, die 8,6 % . Infolgedessen hat die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals seit elf Jahren eine Zinserhöhung vorgeschlagen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde dent zwar von einem positiven Wirtschaftswachstum aus, doch viele Menschen befürchten eine Rezession.
Die Europäische Zentralbank (EZB) trifft sich Ende Juli, um über eine mögliche Zinserhöhung zu beraten. Im September kommt sie erneut zusammen, um über eine weitere Anhebung zu entscheiden. Der Gouverneur der estnischen Zentralbank, Madis Müller, erklärte, die EZB solle eine halbjährliche Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte in Erwägung ziehen, gegebenenfalls mit einer zusätzlichen Erhöhung um weitere 50 Basispunkte.
Weltweit stellen viele Menschen fest, dass das Leben komplizierter geworden ist. Die US-Notenbank Federal Reserve hat die Zinsen erstmals seit 22 Jahren deutlich angehoben. Manche befürchten katastrophale Folgen.
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