Ethereum 2.0 sorgt aus verschiedenen Gründen für großes Aufsehen, unter anderem wegen des endgültigen Starttermins. Neben der positiven Resonanz gibt es auch heftige Kritik am Ethereum 2.0-Plan.
Andererseits stellt die Kryptoindustrie einen Bereich dar, in dem sich Finanzen und Technologie überschneiden. Die enormen Vorteile der dezentralen Blockchain in Verbindung mit dem Finanzwesen könnten das Ökosystem grundlegend verändern. Daher scheint dezentrale Finanzierung (DeFi) ein vielversprechendes Feld für das Ethereum Ökosystem zu werden.
Ethereum 2.0-Start erwartet
Kürzlich sprach Joseph Lubin, Gründer von ConsenSys, über den bevorstehenden Start von Ethereum 2.0, die damit verbundenen Herausforderungen sowie über das Ethereum Ökosystem und DeFi . Er betonte, dass die Entwicklungen im Bereich DeFi und im Ethereum Ökosystem gleichermaßen relevant sind.
In der Diskussion darüber, ob DeFi denselben Fehler wie das traditionelle System begehen würde, erklärte Lubin, dass DeFi als offenes, programmierbares Finanzsystem Programmierern zwar direkten Zugriff auf die realen Finanzstrukturen und die damit einhergehende Wertentwicklung von Token ermögliche, doch würden sich viele Hindernisse ergeben. Sobald man sich jedoch damit vertraut gemacht und es schrittweise aufgebaut habe, könne es außerordentliche Möglichkeiten eröffnen.

Laut den Daten DeFi Pulse sind die Zahlen, nachdem sie die Marke von 1 Milliarde Dollar in Bezug auf den Gesamtwert der im dezentralen Finanzwesen (DeFi) gebundenen Vermögenswerte überschritten hatten, nun auf 600 Millionen Dollar gefallen.
In letzter Zeit ist der Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) in die Kritik geraten, nachdem mehrere Kommentatoren darauf hingewiesen haben, dass innerhalb des Ökosystems der Grad der Zentralisierung zugenommen hat.
Cassidy Daly, Token-Designerin von Centrifuge, erklärte kürzlich, dass es innerhalb des Ökosystems der dezentralen Finanzen (DeFi) viele Projekte gegeben habe, die es nicht geschafft hätten, dezentralisiert zu werden.

