Elon Musks Twitter/X wird den letzten Teil der von der Wall Street gehaltenen Kaufschulden tilgen

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Elons X plant, die letzten 1,2 Milliarden US-Dollar an hochriskanten Kaufschulden zurückzukaufen.
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Der Rückkauf könnte Mittel aus einer kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung verwenden.
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Banken haben bereits den Großteil der 13 Milliarden US-Dollar Schulden aus dem Deal von 2022 abgestoßen.
Elon Musks Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) plant, den letzten 1,2-Milliarden-US-Dollar-Block der hochriskanten Schulden zurückzukaufen, die aus dem 44-Milliarden-US-Dollar-Kauf von Twitter im Jahr 2022 übrig geblieben sind.
Dieses Stück ist als Second-Lien-Schuld bekannt und liegt seit fast drei Jahren wie totes Gewicht auf den Büchern von sieben großen Banken, angeführt von Morgan Stanley. Diese letzte Charge ist die riskanteste von allen und war am schwersten loszuwerden.
Der Buyback könnte aus den Erlösen einer kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung finanziert werden, so einem Bericht von Bloomberg. Man betonte zudem, dass noch nichts feststehe.
Sollte der Schritt finalisiert werden, könnten Banken endlich den schlechtesten Teil des 13-Milliarden-Dollar-Kreditpakets loswerden, das Elons Übernahme finanzierte. Der Großteil der mit dem Deal verbundenen Schulden wurde bereits Anfang dieses Jahres verkauft. Der Teil mit der nachrangigen Sicherung war derjenige, den niemand haben wollte.
Banken schichten riskante Restposten ab, während X voranschreitet
Als die Übernahme stattfand, gingen Banken davon aus, die Kredite schnell weiterverkaufen zu können. Stattdessen stießen sie auf eine Mauer. Der Wert von X sank rapide, und es gab keine Käufer. Die Banken saßen auf Papieren fest, die niemand haben wollte, und mussten die Bewertungen um fast die Hälfte kürzen. Doch nun hat sich die Stimmung gewandelt.
Ein Grund dafür: Elons enge Verbindung zu Präsident Donald Trump. Diese neue Nähe zum Weißen Haus verändert die Art und Weise, wie Investoren die Schulden von X betrachten. Wie eine Quelle es ausdrückte: „Es dauerte nur eine Wahl und eine Milliardärs-Bromance, um die Zeichen der Zeit zu wenden.“
Morgan Stanley führt nun die Initiative an, ein neues Angebot über 3 Milliarden Dollar an X-Schulden zu platzieren. Sie versichern den Anlegern, dass X sich stabilisiert. Käufer, die sich die Finanzkennzahlen von X angesehen haben, berichten, dass die Zahlen besser aussehen. Im vierten Quartal 2024 verbuchte X 400 Millionen Dollar EBITDA bei einem Umsatz von 710 Millionen Dollar. Das ist höher als in den beiden vorangegangenen Quartalen. Morgan Stanley geht davon aus, dass X in diesem Jahr ein bereinigtes EBITDA von etwa 1,2 Milliarden Dollar erzielen wird.
Diese Verbesserungen machen es Banken einfacher, den Rest zu verkaufen. Kredite, die einst 60 Cent auf den Dollar wert waren, werden jetzt für 95 Cent oder mehr angeboten, laut Bloomberg.
Dennoch sieht nicht alles rosig aus. Der Umsatz von X ist seit der ursprünglichen Übernahme um fast 50 % gesunken. Durch massive Kosteneinsparungen von Elon läuft das Geschäft jedoch weiter. Die Gewinne von X liegen im Vergleich zu 2022 flach, doch diese Zahlen sind durch diverse Anpassungen aufgewertet, um die Lage besser darzustellen. Ein Investor sagte: „Wenn sie dachten, sie hätten 40 % ihres Kapitals verloren und kommen jetzt fast aus der Krise heraus, ist das eine schöne Wende.“
Investoren untersuchen X’s undurchsichtige Finanzkennzahlen
Einige Investoren regen Bedenken darüber an, wie X Einnahmen von „verbundenen Parteien“ meldet, die nicht zum Hauptplattformgeschäft gehören. Auch Restrukturierungskosten werden aus den Zahlen herausgerechnet. Dazu gehören Entlassungen – ein großer Teil der Belegschaft wurde nach Elons Übernahmewelle entlassen. Das Unternehmen verfügt nun nur noch über 400 Millionen Dollar an Cash. Das ist ein starker Rückgang im Vergleich zu den 1,4 Milliarden Dollar, die es 2022 noch hatte.
Trotz allem wächst das Interesse an X-Schulden weiter. Der kürzliche Verkauf über 1 Milliarde Dollar, der zu 90–95 Cent pro Dollar abgeschlossen wurde, löste eine Flut von Anfragen aus. Es ist nicht nur das Geschäft. Es ist der Musk-Faktor. Eine Quelle sagte: „Es scheint an Investoren zu mangeln, die die Chance ergreifen wollen, ein Stück von X und damit des Musk-Imperiums zu besitzen.“
Die Banken, die den Deal finanziert haben, haben trotz der Kopfschmerzen echtes Geld verdient. Bloomberg zufolge haben sie seit 2022 etwa 3 Milliarden Dollar an Zinsen verdient. Das reicht mehr als aus, um alle Buchverluste auszugleichen. Je länger sie die Schulden halten, desto mehr belasten sie jedoch ihre Bilanzen. Deshalb wollen sie jetzt aussteigen, solange der Markt heiß ist.
Elons KI-Strategie macht das Angebot für Käufer attraktiver
Ein großer Grund für das wiederbelebte Interesse ist X’s 6-Milliarden-US-Dollar-Beteiligung an xAI, Elons künstlicher Intelligenz-Unternehmen. Morgan Stanley nutzt dies als Lockvogel in seinem Verkaufsargument. Wenn X scheitert, könnten Käufer einen Anspruch auf xAI haben. Investoren mögen das optionale Aufwärtspotenzial.
Das aktuelle Angebot über 3 Milliarden Dollar läuft bis 2029 und verzinst sich mit 6,5 % über dem Secured Overnight Financing Rate (SOFR). Das ergibt eine attraktive Rendite von 12 %. Hohe Rendite, hohes Risiko. X hat immer noch keine Kreditwürdigkeitsbewertung. Die Verschuldungsquote liegt bei etwa dem Zehnfachen des Gewinns. Das schreckt einige Käufer ab, doch die Rendite lockt andere an.
Die Banken wissen, dass diese Runde nicht das Ende ist. Sie haben immer noch andere ungesicherte Posten in ihren Büchern. Diese sind weitaus riskanter und könnten nur schwer zu einem Preis nahe dem Nennwert verkauft werden. Doch diese Runde – die durch xAI und verbesserte Zahlen abgesichert ist – ist der sicherste verbliebene Teil.
Diese ganze Twitter-zu-X-Saga ist anders als alles, womit Wall Street normalerweise zu tun hat. Die Tatsache, dass sie mit Gewinnen für die Banken enden könnte, ist verrückt. Robert Willens, ein Steuerexperte, sagte: „Sie haben sicherlich mehr als 100 Cent auf den Dollar zurückgewonnen.“
Ein Großteil davon basiert jedoch auf Hype. Niemand weiß genau, wie stabil X wirklich ist. Der Umsatz der Plattform ist immer noch stark rückläufig. Entlassungen haben das Team dezimiert. Der Cash-Bestand schrumpft. Solange die Zahlen jedoch passend angepasst werden können und solange Elon diese Verbindung zum Weißen Haus pflegt, gibt es eine Menge Leute, die bereit sind, das Risiko einzugehen.
Und die Wall Street? Sie sieht endlich einen Ausweg aus dem Chaos.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die globale Wirtschaft und geopolitische Ereignisse, die die Märkte beeinflussen. Sie hat für auf Blockchain spezialisierte Publikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierung und makroökonomische Trends verfasst. Sie hat die London School of Journalism besucht und dreimal Krypto-Marktanalysen in einem der führenden Fernsehsender Afrikas vorgestellt.
















