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Wird Grok bald die sogenannte „Unhinged“-KI-Funktion erhalten?

In diesem Beitrag:

  • Auf der Website von xAI findet sich eine aktualisierte FAQ, die einen Einblick in den sogenannten „Unhinged Mode“ von Grok bietet.
  • Darin wird erwähnt, dass der Unhinged-Modus darauf ausgelegt ist, Reaktionen zu erzeugen, die „bewusst anstößig, unangemessen und beleidigend“ sind
  • Trotz der Behauptung, der Chatbot vermittle ungefilterte Antworten, zeigt er in bestimmten Bereichen eine gewisse Voreingenommenheit und vermeidet Grenzüberschreitungen.

Auf der Website von xAI findet sich ein aktualisiertes FAQ, das Einblicke in Groks sogenannten „Unhinged Mode“ bietet. Laut dem Update soll der „Unhinged Mode“ Antworten erzeugen, die „bewusst anstößig, unangemessen und beleidigend“ sind

Im FAQ-Bereich wird diese Funktion mit einem Amateur-Stand-up-Comedian verglichen, der „noch am Lernen ist“. Die Funktion scheint jedoch noch nicht verfügbar zu sein.

Im April letzten Jahres twitterte Elon Musk, der Milliardär hinter X, ebenfalls einen Teaser für die Funktion des von seinem Unternehmen xAI entwickelten KI-Chatbots.

Musks Weg in den „Unhinged Mode“ könnte darin bestehen, Groks „Anti-Woke“-Vision zu verwirklichen.

Als Musk vor zwei Jahren Grok vorstellte, bezeichnete er es als mutig, direkt und unkonventionell und pragmatisch gegenüber politisch korrekten KI-Systemen. Anders als die meisten Chatbots präsentierte sich Grok provokant und bereit, kontroverse Themen anzusprechen. Getreu diesem Anspruch liefert der Chatbot auf Anfrage vulgäre und farbenfrohe Antworten – im Gegensatz zu zurückhaltenderen Systemen wie ChatGPT.

Obwohl der Chatbot sich für Ungefiltertheit ausspricht, zeigt er in bestimmten politischen Fragen eine gewisse Voreingenommenheit und vermeidet Grenzüberschreitungen gänzlich. Eine Studie belegt sogar, dass Grok bei Themen wie Transgender-Rechten, Diversitätsinitiativen und sozialer Ungleichheit meist linke Positionen vertritt.

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Elon Musk kritisierte die Trainingsdaten, die auf öffentlich zugänglichen Inhalten aus dem Internet basieren. Er versprach , den Chatbot künftig politisch neutraler auszurichten.

Musk schrieb in einem Beitrag vom Dezember 2023, dass das Internet, aus dem Grok seine Trainingsdaten bezieht, „von woken Unsinn überflutet“ sei. Er versprach, dass Grok sich verbessern werde, da es sich nur um die Beta-Version handle.

Neben Elon Musk gehört auch David Sacks, Krypto- und KI-Berater von Donald Trump, zu denen, die KI-Chatbots für voreingenommen gegenüber konservativen Ideen halten. Sacks kritisiert insbesondere OpenAIs ChatGPT, da dieser eine „woke“ Erzählung verbreite und die Wahrheit über kontroverse politische Themen meide.

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