Der Milliardär und Tesla-Eigentümer Elon Musk sorgte auf Twitter (X) für Aufsehen, als er eine brisante Aussage zur US-Wirtschaft machte. In Reaktion auf einen Tweet von Billy Markus, dem Mitbegründer von Dogecoin erklärte Musk Folgendes:
„Amerika geht bankrott.“
Billy hatte sarkastisch bemerkt, dass seine Steuergelder für staatliche Fehlentscheidungen verschwendet würden. Das Wachstum der US-Wirtschaft hat einen Dämpfer erlitten. Das wissen wir doch alle, oder?
Übrigens hat Tesla im zweiten Quartal keinen Cent seiner Bitcoin im Wert von 640.866.000 US-Dollar verkauft.
Im ersten Quartal 2024 betrug das BIP-Wachstum lediglich 1,4 %, ein deutlicher Rückgang gegenüber 3,4 % im letzten Quartal 2023. Auch die Prognosen für das dritte Quartal sind nicht allzu rosig; es wird erwartet, dass sich das Wachstum auf etwa 1 % verlangsamt.

Hohe Preise und hohe Zinsen verlangsamen die Konsumausgaben und bremsen so das Wachstum. Einige Analysten hoffen jedoch auf eine Erholung im Laufe des Jahres und sehen ein potenzielles Wachstum von 2 %, falls die Inflation nachlässt und die Zinsen sinken.
Jay Powell scheint jedoch nicht sonderlich daran interessiert zu sein, die Zinsen zu senken, also…
Der Konsum macht einen enormen Teil der US-Wirtschaft aus – rund 70 %. Doch in letzter Zeit hat er sich abgeschwächt. Die Menschen haben ihre Ersparnisse aus der Pandemiezeit aufgebraucht und suchen nun nach günstigeren Alternativen.
Dies trifft Unternehmen, die auf Konsumausgaben angewiesen sind. Es gibt aber auch positive Nachrichten: Der Einzelhandel hat sich überraschend stark entwickelt, sodass noch nicht alle Unternehmen ihre Ausgaben reduzieren.

Der Arbeitsmarkt hält sich weiterhin gut, obwohl die Arbeitslosenquote bis Juni 2024 auf 4,1 % gestiegen ist. Die Zahl der offenen Stellen ist zwar zurückgegangen, aber es ist nicht alles so düster.
Powell bezeichnete den Arbeitsmarkt als stabilisierend. Er ist der Ansicht, dass die Bemühungen der Federal Reserve zur Inflationsbekämpfung Früchte tragen, und hat eine Zinssenkung im September nicht gänzlich ausgeschlossen.
Ich finde.
Es wird viel über eine Rezession gesprochen, doch viele führende Ökonomen, darunter auch Experten von Vanguard und dem Conference Board, glauben nicht daran. Zumindest nicht im Jahr 2024.

Die Sahm-Regel, die Rezessionen auf der Grundlage steigender Arbeitslosigkeit vorhersagt, liefert derzeit aufgrund uneinheitlicher Daten vom Arbeitsmarkt kein eindeutiges Signal.
Die Wahlen 2024 verstärken die Unsicherheit. Sollte Donald Trump gewinnen, könnten wirtschaftspolitische Änderungen das Wachstum beeinträchtigen.
Der IWF ist besorgt darüber, wie die USA ihre hohe Verschuldung und mögliche Handelsspannungen angesichts der Finanzierung der Ukraine und Israels bewältigen werden. Diese Faktoren wirken sich sowohl auf die nationale als auch auf die globale Wirtschaft aus.

