Dropbox beendet die unbegrenzten Speicherpläne und begründet dies mit Missbrauch im Zusammenhang mit Krypto-Mining

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- Dropbox stellt seinen unbegrenzten Speicherplatz-Tarif „Advanced“ ein und begründet dies mit Missbrauch durch Nutzer für Kryptowährungs-Mining und andere ressourcenintensive Aktivitäten.
- Das Unternehmen wird auf ein nutzungsbasiertes Modell umstellen und neuen Nutzern 15 TB Speicherplatz anbieten, mit der Option, zusätzlichen Speicherplatz zu erwerben.
Dropbox, die beliebte Online-Speicherplattform, hat die Einstellung ihres unbegrenzten Speicherplatzes im Advanced-Tarif bekannt gegeben. Grund dafür sei der Missbrauch durch Nutzer, die Kryptowährungen schürften. Das Unternehmen gab bekannt, dass das ursprünglich für Unternehmen konzipierte Angebot für ressourcenintensive Aktivitäten wie Krypto-Mining und die gemeinsame Nutzung von Speicherplatz für den persönlichen Gebrauch missbraucht wurde.
Dropbox-Richtlinie zur Bekämpfung unbeabsichtigter Nutzung
Dropbox's Advanced-Tarif war ursprünglich darauf ausgelegt, Unternehmen mit wachsendem Team unbegrenzten Speicherplatz zu bieten. Das Unternehmen stellte jedoch fest, dass einige Nutzer ein Vielfaches des Speicherplatzbedarfs von Geschäftskunden verbrauchten. Diese übermäßige Nutzung barg das Risiko einer Beeinträchtigung der Servicequalität für alle Dropbox-Nutzer. Daher entschied sich Dropbox, von der „So viel Speicherplatz wie Sie benötigen“-Richtlinie auf ein nutzungsbasiertes Modell umzustellen. Gemäß der überarbeiteten Richtlinieerhalten Neukunden 15 Terabyte Speicherplatz, ausreichend für ca. 100 Millionen Dokumente. Jede zusätzliche aktive Lizenz sichert 5 TB Speicherplatz. Die neue Richtlinie wird ab dem 1. November schrittweise eingeführt. Kunden, die mehr Speicherplatz benötigen, können außerdem Add-ons erwerben. Diese sind für Neukunden ab dem 18. September und für Bestandskunden ab dem 1. November verfügbar.
Auswirkungen des Krypto-Minings auf den Cloud-Speicher
Das Phänomen des Krypto-Mining-Missbrauchs ist nicht auf Dropbox beschränkt. Auch andere große Cloud-Speicheranbieter wie Microsoft und Google haben in den letzten Monaten ihre unbegrenzten Speichertarife abgeschafft. Krypto-Mining erfordert erhebliche Rechenressourcen, was für Cloud-Speicheranbieter eine große Belastung darstellen kann. In einigen Fällen haben Hacker sogenannte Cryptojacking-Malware eingesetzt, um Cloud-Speicherressourcen für Mining-Aktivitäten zu missbrauchen. Google berichtete dass Angreifer innerhalb von nur 22 Sekunden ein Konto kompromittieren und Mining-Software installieren konnten, was die Sicherheitslücken unbegrenzter Speichertarife verdeutlicht.
Angesichts dieser Entwicklungen müssen Unternehmen und Privatnutzer ihre Cloud-Speicherbedürfnisse und -optionen möglicherweise neu bewerten. Der Wandel von unbegrenztem zu nutzungsabhängigem Speicherplatz könnte andere Branchenakteure dazu veranlassen, ihre Richtlinien zu überdenken und so potenziell einen neuen Standard für Cloud-Speicherangebote zu etablieren.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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