Das beliebte chinesische Transportunternehmen Didi Chuxing beteiligt sich an einem Pilotprojekt für die seit Langem geplante chinesische Digitalwährung. Dadurch können chinesische Nutzer neben anderen gängigen Zahlungsmethoden auch den digitalen Yuan nutzen, während gleichzeitig das digitale Ökosystem in der Reisebranche gefördert wird.
Didi unterzeichnet einen Vertrag zur Unterstützung der chinesischen Digitalwährung
Laut einer Mitteilung vom Mittwoch hat das in Peking ansässige Fahrdienstunternehmen Didi eine strategische Kooperationsvereinbarung mit dem Digital Currency Research Institute . Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Didi die Anwendungsmöglichkeiten der chinesischen Digitalwährung im Bereich der intelligenten Mobilität untersuchen und erforschen.
Das Transportunternehmen äußerte sich in dem Bericht wie folgt:
Die digitale Wirtschaft hat sich zu einem wichtigen Motor für die qualitativ hochwertige Entwicklung unserer Wirtschaft entwickelt, und das rechtliche digitale Währungssystem wird eine wichtige Infrastruktur für die Entwicklung der digitalen Wirtschaft darstellen.
Didi erklärte, man werde künftig mit dem Forschungsinstitut für digitale Währungen zusammenarbeiten und dabei die vom Zentralkomitee der Partei und dem Staatsrat vorgegebenen Regeln strikt einhalten, um die Leistungsfähigkeit der Realwirtschaft im Bereich der Finanzdienstleistungen zu verbessern. Dadurch werde die Integration der digitalen Wirtschaft in die Realwirtschaft gefördert.
Kein Starttermin für DCEP
Die Integration des DCEP in Didi könnte die praktische Anwendung der chinesischen Digitalwährung angesichts der Popularität des Unternehmens im Land und seiner großen Nutzerbasis vorantreiben. Berichten zufolge verzeichnet das von Apple unterstützte Transportunternehmen rund 550 Millionen Kunden .
Bislang gibt es noch immer kein offizielles Datum für die Einführung der chinesischen Digitalwährung. Zahlreiche Unternehmen, darunter McDonald’s und Starbucks, haben jedoch kürzlich Interesse an der seit Langem geplanten digitalen Währung bekundet. Im Juni erklärte ein Vertreter der Chinesischen Volksbank, die Backend-Infrastruktur für den DCEP sei fertiggestellt.

