Die Dash-Plattform plant, die kryptografische Adresse in Transaktionen zu entfernen.

- Die Dash-Plattform soll zu einem Cloud-System werden
- Es wird über eine dezentrale Datenspeicherung verfügen
- Die Transaktion wird über Benutzernamen durchgeführt
Die Dash-Plattform plant, sich weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Verwendung von Adressen bei Transaktionen aufzugeben. Diese Information stammt vom CEO Ryan Taylor. Er gab am 18. September bekannt, dass die Dash-Plattform die Art und Weise, wie Nutzer Geld senden und empfangen, vereinfachen will. Anstelle einer kryptografischen Adresse können Nutzer künftig Geld mithilfe ihres Benutzernamens und ihrer Blockchain-dent.
Das Hauptziel der Dash-Plattform ist eine verbesserte Benutzererfahrung. Taylor erklärte außerdem, dass die Weiterentwicklungen von Dash die Effizienz des Dash-Systems steigern sollen. Die Dash-Plattform wird zudem eine DApp-API und ein dezentrales Speichersystem bereitstellen.
Dash-Plattform – DApp-Entwicklung
Die Entwickler der Dash-Plattform haben sich zum Ziel gesetzt, eine vollständig dezentralisierte Blockchain-Lösung zu entwickeln. Diese soll es Nutzern ermöglichen, Transaktionen anhand ihrer Benutzernamen und ohne die Einbindung eines Drittanbieterdienstes durchzuführen.
Die dezentrale API (DAP) wird ein erweitertes Angebot und praktisch unbegrenzte Möglichkeiten zum Hosten dezentraler Anwendungen im Netzwerk bedeuten.
Taylor ist überzeugt, dass dies eine revolutionäre Veränderung in der Branche und „eine Explosion von Anwendungsfällen sowie eine einfache Integration neuer Händler“ mit sich bringen wird
Entfernen kryptografischer Adressen
Kryptotransaktionen erfordern kryptografische Adressen. Diese sind sehr lang und bergen ein hohes Risiko, sie oder – noch schlimmer – die Kryptowährungen zu verlieren. Schon ein kleiner Fehler in der Adresse führt zum Verlust des Zugriffs auf die Guthaben, und wenn die Adresse in die Hände von Kriminellen , ist das Geld ebenfalls verloren.
Das Risiko besteht in beiden Fällen, unabhängig davon, ob die Nutzer die Daten selbst speichern oder eine Drittanbieterlösung verwenden. Datenlecks sind an der Tagesordnung, und niemand ist davor wirklich sicher. Private E-Mail-Konten können durch Viren und ähnliche Bedrohungen kompromittiert werden. Andererseits sind Dienste von Drittanbietern stets ein attraktives Ziel für Hacker. In beiden Szenarien ist die Gefahr finanzieller Verluste groß.
Die Dash-Plattform plant, den Zugriff über Benutzernamen zu ermöglichen und die Kontaktaufnahme mit anderen Nutzern über ein weit verbreitetes „Freundschaftsanfrage“-Formular zu erleichtern. Nach Annahme einer solchen Anfrage können die Nutzer Transaktionen untereinander durchführen, ohne kryptografische Adressen zu verwenden.
Das Team der Dash-Plattform erwartet, dass dies die Akzeptanz von Kryptowährungen auch über technikbegeisterte Nutzer hinaus fördern wird. Ein weiterer Vorteil ist das reduzierte Sicherheitsrisiko. In der Pressemitteilung erklärte Taylor, dass die Dash-Plattform die Synchronisierung von Daten zwischen verschiedenen Geräten ermöglicht.
„So kann ich auf meinem Tablet dasselbe Benutzerkonto verwenden wie auf meinem Desktop-Computer oder meinem Mobiltelefon. Wenn ich auf einem dieser Geräte eine Freundschaftsanfrage erstelle, sollte diese auf allen Geräten synchronisiert werden.“
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Gorica Gligorijevic
Gorica ist eine serbische Journalistin mit über zehn Jahren Erfahrung in Print-, Online-, Fernseh- und Radiojournalismus sowie im Verlagswesen. In den letzten Jahren hat sie sich dem Onlinejournalismus und dem Handel mit Kryptowährungen gewidmet.
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