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Cyberkriminelle erpressen Argentinien

VonMuhaimin OlowoporokuMuhaimin Olowoporoku
Lesezeit: 2 Minuten
Cyberdiebe

Wie es in vielen amerikanischen Filmen oft heißt: Die Vereinigten Staaten verhandeln nicht mit Terroristen.

Diese Behauptung bewahrheitete sich kürzlich im südamerikanischen Argentinien . Das Land wurde von Cyberkriminellen erpresst, doch die Behörden bewältigten die Situation einwandfrei.

Die argentinische nationale Migrationsbehörde musste aufgrund eines Cyberdiebstahls ihren Betrieb einstellen. Dies dauerte so lange an, bis die Kontrolle über die Computernetzwerke und Daten der Büros wiederhergestellt war.

Nachdem die Cyberdiebe die Kontrolle über verschlüsselte Dateien erlangt hatten, forderten sie von der Regierung Lösegeld in Form von Bitcoin für die sichere Rückgabe der Daten.

„Zahle mit Bitcoin oder zahle mit verlorenen Daten“ schien das Motto der Cyberkriminellen zu sein. Das Land leistete jedoch Widerstand und weigerte sich, diesen Terrorakt zu dulden.

Nach Angaben der Aufsichtsbehörden konnte der Angriff eingedämmt werden.

Was ist passiert? Argentinien gegen Cyberdiebe

Die argentinische Nationale Migrationsbehörde gab in einer im letzten Monat veröffentlichten Erklärung bekannt , dass sie Opfer eines Cyberangriffs geworden sei. Darüber hinaus erklärte sie, dass einige ihrer Dienstleistungen, darunter die Grenzkontrolle, beeinträchtigt worden seien.

Die nationale Direktion erklärte, dass das Integrierte Migrationserfassungssystem (SICaM) – das zur Erleichterung internationaler Grenzübertritte genutzt wird – durch den Angriff „besonders stark beeinträchtigt“ worden sei. Die Beeinträchtigungen seien so gravierend gewesen, dass es zu Störungen bei der Ein- und Ausreise ins und aus dem Land gekommen sei.

Sie gaben jedoch an, dass die kritischen Infrastrukturen der Behörde nicht so stark beeinträchtigt wurden. Die Hacker konnten nicht auf die von ihnen verwalteten persönlichen oder geschäftlichen Daten zugreifen.

Die Behörden ermitteln weiterhin zu dem Angriff, um die Quelle und die Verantwortlichen zu ermitteln. Lokalen Berichten aus Argentinien zufolge wurde der Angriff jedoch von einer Gruppe von Netwalker-Ransomware-Hackern verübt.

Berichten zufolge wurden auch weitere Drohungen an die Migrationsbehörden gesendet, in denen sie angewiesen wurden, die Dateien nicht zu entschlüsseln. Diese Anweisung erfolgte aus Sorge, dass die Dateien beschädigt und unwiederbringlich verloren gehen könnten.

Frühere Cyberangriffe auf Regierungsbehörden

Dieser Angriff auf die argentinische Nationale Migrationsbehörde ist nicht der erste Cyberangriff auf eine Regierungsbehörde. Zuvor wurden bereits Länder wie Norwegen, die USA und Kanada unter ähnlichen Umständen angegriffen.

Vor einigen Wochen gab das norwegische Parlament bekannt, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein. Dabei wurden E-Mail-Konten von Mitarbeitern und Mitgliedern der norwegischen Arbeiterpartei gehackt.

Die USA untersuchen derzeit auch die Einmischung russischer Akteure in die bevorstehenden Wahlen.

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Muhaimin Olowoporoku

Muhaimin Olowoporoku

Muhaimin schreibt leidenschaftlich gern über Krypto-News und ist selbst ein begeisterter Krypto-Fan. Er hat ein Talent dafür, komplexe Sachverhalte zu analysieren und sein Publikum über aktuelle Entwicklungen weltweit zu informieren. Er ist überzeugt, dass Blockchain und Kryptowährungen die nützlichsten Systeme gegenseitigen Vertrauens sind, die je entwickelt wurden.

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