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Kryptowährungen werden laut einem Bericht bis 2030 die Fiatwährungen ablösen

VonManasee JoshiManasee Joshi
Lesezeit: 2 Minuten
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Kryptowährungen hatten zwar einen holprigen Start, doch es sieht so aus, als ob diese schwierige Phase bald ein Ende haben könnte, da die Zukunft von Fiatwährungen düster aussieht.

Das Image von Fiatwährungen als relativ stabiler und rezessionssicherer Schutz scheint sich dem Ende zuzuneigen. Höhere Inflationsraten, belastende Steuern und wachsende Bedenken hinsichtlich der Stabilität staatlich gestützter Fiatwährungen machen sich bemerkbar und veranlassen viele Menschen, sich alternativen Währungen zuzuwenden. Inmitten dieser Entwicklungen gewinnen Kryptowährungen mit ihrem dezentralen Aufbau zunehmend an Attraktivität für all jene, die der übermäßigen staatlichen Kontrolle und den exorbitanten Bankgebühren überdrüssig sind.

Fiatwährungen werden bis 2030 Kryptowährungen weichen

Der jüngste Bericht der Deutschen Bank, „Imagine 2030“, bietet Krypto-Enthusiasten einen Hoffnungsschimmer. Wie Bloomberg berichtet, dürfte diese aufstrebende Anlageklasse bis 2020 deutlich an Fahrt gewinnen, da die Faktoren, die das Wachstum von Fiatwährungen antreiben, an Bedeutung verlieren.

Jim Reid, Analyst der Deutschen Bank und Autor des Berichts, erklärt, dass die Kräfte, die Fiatwährungen zusammenhalten, vielen Risiken ausgesetzt sind. Sollten diese Kräfte ins Gegenteil umschlagen, werden die Menschen bald nach Alternativen wie Kryptowährungen oder Gold suchen. 

Die „große Veränderung“ zu vollziehen, wäre jedoch nicht einfach

Die Akzeptanz von Kryptowährungen wird jedoch kein leichtes Unterfangen sein, da diese Anlageklasse noch erhebliche Hürden überwinden muss. An erster Stelle steht die Erlangung eines seriösen Rufs bei Finanzaufsichtsbehörden und Regierungsstellen. Dies könnte sich als schwierig erweisen, da Kryptowährungen häufig für illegale Zwecke genutzt werden und bekanntermaßen extrem volatil sind.

Die zweite Hürde ist die globale Reichweite im Zahlungsverkehrssektor. Reid ist überzeugt, dass dies durch strategische Partnerschaften mit mobilen Apps und Kartenunternehmen, die derzeit den Markt dominieren, bewältigt werden könnte.

Reid nennt Cyberangriffe und die Abhängigkeit vom Stromverbrauch beim Kryptowährungs-Mining als weitere Herausforderungen, mit denen sich die Community auseinandersetzen muss, bevor eine angemessene Akzeptanzrate erreicht werden kann. Sobald die Kryptoindustrie diese alarmierenden Probleme besser im Griff hat, werden die Grenzen zwischen Finanzinstituten, digitalen Währungen sowie dem privaten und öffentlichen Sektor verschwimmen, erklärte Reid.

Am Ende lässt Reid die Leser über die Frage nachdenken, ob die Fiatwährungen letztendlich in der Lage sein werden, das seit Jahren bestehende Dilemma zu überstehen, mit dem die politischen Entscheidungsträger weiterhin konfrontiert sind, nämlich das richtige Gleichgewicht zwischen höheren Renditen und Rekordverschuldung zu finden.

Titelbild von Pixabay

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