Betrüger, die sich als Krypto-Betrüger ausgeben, werden immer raffinierter und nutzen jede Möglichkeit, um an Geld zu kommen. Sie machen sich die verschobenen Olympischen Spiele in Japan zunutze und sammeln Spenden. Um ihre Maschen glaubwürdig erscheinen zu lassen, geben sie sich als Mitarbeiter des Olympischen Komitees aus.
E-Mails, die angeblich aus Japan stammen, fordern Opfer zu Kryptospenden auf, um die Aktivitäten der Organisationen zu unterstützen. Die Olympischen Spiele wurden aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben, was Betrüger dazu veranlasste, sich als Krypto-Unterstützer auszugeben und die Sponsoren der Veranstaltung zu betrügen.
Krypto-Imitatoren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
Mit dem gestiegenen Interesse an digitalen Währungen haben auch Kryptokriminalität und Betrug zugenommen. Betrüger versenden E-Mails, die angeblich von den japanischen IOC-Büros stammen. Darin fordern sie ihre Opfer auf, Kryptospenden zu leisten, um die durch die Verschiebung der Spiele entstandenen Kosten zu decken, wie Trend Micro herausfand.
Die Betrüger bitten Olympia-Fans um Unterstützung, damit das größte Sportereignis der Welt nicht verschoben wird. Inder professionell gestalteten E-Mail wird behauptet, dass viel in die Vorbereitung der Veranstaltung investiert wurde und freiwillige Spenden zur Deckung der Kosten für Vorbereitungen, Hotelbuchungen und Flüge verwendet werden.
In den E-Mails wird außerdem behauptet, dass durch Kryptospenden das internationale Image Japans gewahrt werde. Die Betrüger haben zudem ein nicht genanntes Spendenziel festgelegt, das erreicht werden soll
Spezifikationen für Krypto-Imitatoren bei den Olympischen Spielen
Die Betrüger legen offenbar großen Wert auf Bitcoin-Spenden. Sie gehen sogar so weit, eine BTC-fähige Wallet anzubieten, die angeblich vom IOC stammt. Darüber hinaus versprechen sie Spendern einen Rabatt von 30 Prozent auf Tickets für die Veranstaltung.
Die Ergebnisse von Trend Micro zeigen, dass zwischen dem 24. und 26. April über 400 betrügerische E-Mails versendet wurden. Überraschenderweise konnte der ursprüngliche IP-Adressenanbieter tracnach Japan zurückverfolgt werden
Es ist nicht das erste Mal, dass Betrüger sich als Krypto-Experten ausgeben, um das weltweit beliebte Ereignis auszunutzen. Bereits im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking kam es in China zu ähnlichen Betrugsfällen. Damals nutzten die Betrüger den Namen „World Olympic Sports Foundation“ und lockten ihre Opfer mit dem Versprechen, in Produkte mit Olympia-Bezug zu investieren.
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