Coinbase steigt nach JPMorgan-Upgrade um 9 %

- Die Aktien von Coinbase stiegen um über 9 %, nachdem JPMorgan die Aktie hochgestuft und das Kursziel auf 404 US-Dollar angehoben hatte.
- JPMorgan schätzt das Potenzial eines zukünftigen Base-Token-Launches auf 12 bis 34 Milliarden US-Dollar.
- Die 375 Millionen Dollar schwere Übernahme von Echo durch die Kryptobörse markiert einen erneuten Vorstoß im Bereich der Krypto-Finanzierung.
Die Aktien von Coinbase Global Inc. stiegen am Freitag nach der Hochstufung der Kryptowährungsbörse durch JPMorgan Chase deutlich an und zeigten neue Monetarisierungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Base-Netzwerk und der USDC-Auszahlungsstrategie auf.
Die Analysten der Bank haben ihre Bewertung von „Neutral“ auf „Übergewichten“ angehoben und ihr Kursziel auf 404 US-Dollar je Aktie erhöht, von etwa 15 % gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht.
JPMorgan stellte fest, dass Coinbase verstärkt auf seine Base Layer-2-Blockchain setzt und nach weiteren Möglichkeiten sucht, aus dem Wachstum der Plattform einen größeren Mehrwert zu generieren.
Laut der Bank könnte die Einführung eines Base-Tokens ein Marktpotenzial von 12 bis 34 Milliarden US-Dollar eröffnen, wobei der Anteil von Coinbase potenziell 4 bis 12 Milliarden US-Dollar wert sein könnte. Analysten gehen davon aus, dass bei der Verteilung des Tokens Entwickler, Validatoren und die Base-Community bevorzugt werden.
Der Bericht hob zudem potenzielle Möglichkeiten zur Margensteigerung durch Änderungen am USDC-Prämienprogramm von Coinbase hervor. JPMorgan merkte an, dass Coinbase die Zinsprämien für die meisten Nutzer reduzieren und sie vorrangig Coinbase-One-Abonnenten anbieten könnte – ein Schritt, der bei den aktuellen USDC-Renditen und Zinssätzen jährliche Mehreinnahmen von rund 374 Millionen US-Dollar generieren könnte.
Nach dem Upgrade stiegen die COIN-Aktien am Freitag um mehr als 9 % auf rund 353 US-Dollar. Im Jahresvergleich liegt der Kurs nun etwa 42 % im Plus, wodurch die Marktkapitalisierung von Coinbase auf rund 90,6 Milliarden US-Dollar anstieg.
Analysten schätzen das Marktpotenzial eines möglichen Base-Token-Launches auf 12 bis 34 Milliarden US-Dollar
veröffentlichen Ergebnisse für das dritte Quartal. Laut Zacks Investment Researcherwarten Analysten einen Gewinn von 1,06 US-Dollar pro Aktie, was einem Anstieg von 71 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, bei einem Umsatz von 1,74 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 44,1 % gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres entspricht.
Der bevorstehende Bericht folgt auf ein durchwachsenes zweites Quartal für Coinbase. Das Unternehmen verfehlte zwar die Gewinnerwartungen, erreichte aber mehrere operative Meilensteine, darunter steigende Stablecoin-Bestände und höhere Umsätze aus Stablecoins.
Coinbase arbeitet daran, das Wachstum im Abonnement- und Servicesegment weiter anzukurbeln, das im dritten Quartal voraussichtlich 665 bis 745 Millionen US-Dollar zum Umsatz beitragen wird. Zu den wichtigsten Ereignissen des Quartals zählte Coinbase die Verabschiedung des GENIUS Act, der einen regulatorischen Rahmen zur Förderung der Akzeptanz von Stablecoins in den USA schafft. Das Unternehmen wies außerdem darauf hin, dass das Repräsentantenhaus ein umfassenderes Marktstrukturgesetz verabschiedet hat, das als Schritt hin zu mehr Transparenz bei der Kryptoregulierung gewertet wird.
Die Übernahme von Echo durch Coinbase weckt Erinnerungen an den ICO-Boom
In diesem Zusammenhang weckt die 375 Millionen Dollar schwere Übernahme der digitalen Vermögensinvestitionsplattform Echo durch Coinbase Global Inc. Erinnerungen an die noch gar nicht so ferne Vergangenheit – an die Boomzeiten vor weniger als einem Jahrzehnt, als Tausende von Kryptoprojekten Milliarden von Dollar durch den direkten Verkauf von Token an Investoren einnahmen.
Initial Coin Offerings (ICOs) defiden Boom-und-Bust-Zyklus, der Kryptowährungen erstmals einem breiten Publikum zugänglich machte. Obwohl der Token-Verkauf 2018 nach dem Platzen der schnell entstandenen Spekulationsblase und dem harten Vorgehen der Regulierungsbehörden gegen die grassierenden Betrügereien zum Erliegen kam, wird die Übernahme durch Coinbase von Marktteilnehmern als Zeichen dafür gewertet, dass Altes wieder im Trend liegt.
Laut einer Mitteilung zur Ankündigung der Übernahme soll der Deal dem Unternehmen helfen, eine „Full-Stack“-Lösung für die Krypto-Kapitalbeschaffung aufzubauen.
Cobie, der Gründer von Echo, erklärte, das Unternehmen werde vorerst weiterhin eine eigenständige Plattform unter der bestehenden Marke betreiben. Er merkte jedoch an, dass man das öffentliche Verkaufsprodukt von Sonar in Coinbase integrieren und voraussichtlich neue Wege für Gründer schaffen werde, um Investoren zu gewinnen.
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