Die Citi Bank steht wegen angeblicher Veruntreuung eines sechsstelligen Treuhandfonds in der Kritik

- Scott Jacobson aus Skokie, Illinois, verklagt die Citibank, nachdem 120.000 Dollar aus einem Treuhandfonds verschwunden sind, der für die Pflege seiner an Alzheimer erkrankten Schwester bestimmt war.
- Jacobson entdeckt unautorisierte internationale Geldüberweisungen von dem Konto, sieht sich jedoch mit Verzögerungen konfrontiert und erhält den Rat, rechtliche Hilfe von der Citibank in Anspruch zu nehmen.
- Citibank räumt ein, keine Genehmigung von Jacobson für die Überweisungen erhalten zu haben, behauptet aber, Warnmeldungen verschickt zu haben; die Bank verweist außerdem auf Jacobsons verzögerte rechtliche Schritte nach Ablauf der Aufzeichnungsfrist.
In Skokie, Illinois, ist ein Rechtsstreit zwischen dem Einwohner Scott Jacobson und dem globalen Bankkonzern Citi Bank entbranntdentDer aufgegriffene dreht sich um das alarmierende Verschwinden von 120.000 US-Dollar von einem Treuhandkonto, das von der Citi Bank verwaltet wird. Auf diesem Konto befanden sich ursprünglich 150.000 US-Dollar, die für die Pflege von Jacobsons 65-jähriger Schwester bestimmt waren, die an Alzheimer leidet.
Das Problem kam am 14. Oktober 2021 ans Licht, als Jacobson das erhebliche Defizit auf dem Konto feststellte. Die fehlenden Gelder, die für die kontinuierliche Versorgung seiner Schwester bestimmt waren, haben ihre Pläne erheblich beeinträchtigt. Jacobson äußerte seine sofortige Besorgnis um das Wohlergehen seiner Schwester und sagte: „Ich zitterte am ganzen Körper, weil ich mir mehr Sorgen um meine Schwester machte als um alles andere.“
Untersuchung der unautorisierten Transaktionen
Jacobsons Nachforschungen zu den verschwundenen Geldern ergaben, dass diese ohne seine Zustimmung über drei internationale Überweisungen aus Bangkok, Thailand, transferiert worden waren. Daraufhin erstattete Jacobson umgehend Anzeige wegen Betrugs bei der Citi Bank und erwartete ein schnelles Eingreifen der Bank. Die Reaktion der Bank entsprach jedoch nicht seinen Erwartungen.
Der Rat seines persönlichen Bankberaters bei der Citi Bank unterstrich die Komplexität der Situation. Ihm wurde gesagt: „Sie werden sich Anwälte einschalten müssen“, was eher auf einen Rechtsweg als auf eine sofortige Lösung durch die Bank hindeutete.
Die Haltung der Citi Bank inmitten der Kontroverse
Die Citi Bank ihrerseits beteuert, alle regulatorischen Vorgaben eingehalten zu haben. Obwohl sie einräumt, dass die Überweisungen ohne Jacobsons vorherige Zustimmung erfolgten, behauptet die Bank, ihrer Pflicht nachgekommen zu sein, indem sie ihn per SMS und E-Mail benachrichtigte. Diese Behauptung steht im Widerspruch zu Jacobsons Aussage, er habe keine derartigen Benachrichtigungen erhalten.
Ein entscheidender Aspekt des Streits ist der Zeitpunkt von Jacobsons Klage. Die Citi Bank weist darauf hin, dass Jacobsons Forderung nach Rückerstattung erst deutlich nach Ablauf der 60-tägigen Aufbewahrungsfrist für solche Transaktionen gestellt wurde. In ihrer Stellungnahme stellt die Bank klar: „Jacobson forderte die Citibank erstmals am 29. August 2022 über seinen Anwalt zur Rückzahlung der drei Überweisungsbeträge auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Drittanbieter die an Jacobson gesendeten E-Mails und SMS bereits gelöscht.“
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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