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Chinesische Aktien brechen ein, während Bitcoin neue Höchststände erreicht. Zufall?

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Chinesische Aktien brechen ein, während Bitcoin neue Höchststände erreicht. Zufall?
  • Chinesische Aktien fallen, während Bitcoin auf 106.000 Dollar steigt, angetrieben von Trumps kryptofreundlicher Politik und Pekings wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
  • Schwache Einzelhandelsumsätze und ein zusammenbrechender Immobilienmarkt belasten Chinas Wirtschaft, trotz der Versprechen der Regierung auf eine Trendwende.
  • Trumps Pläne für eine nationale Bitcoin Reserve und eine kryptofreundliche SEC haben die USA im globalen Krypto-Wettlauf an die Spitze gebracht.

Chinas Aktienmärkte erleiden massive Kursverluste, während der von ihnen verbotene Bitcoin neue Höchststände erreicht. Man fragt sich, ob da ein Zusammenhang besteht.

Am Montag fiel der CSI 300, der Chinas größte Unternehmen trac, um 0,6 Prozent, und der Hang-Seng-Index in Hongkong gab um 0,4 Prozent nach. Im gleichen Zeitraum explodierte Bitcoin um 3,6 Prozent und erreichte eindent106.493 US-Dollar. Es handelt sich um den größten Kursanstieg seit dem Wahlsieg von Donald Trump, dem sogenannten „Krypto-dent“, der einen Bullenmarkt auslöste.

Chinas Einzelhandelswachstum verlangsamte sich im November auf 3 % und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück, während die Immobilieninvestitionen weiter einbrachen. Die politischen Entscheidungsträger hatten erst kürzlich versprochen, die Binnennachfrage anzukurbeln, doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

Amerika ist entschlossen, im Kryptobereich eine Führungsrolle zu übernehmen

Seit Trumps Wahlsieg hat der Bitcoin-Kurs um mehr als 50 % zugelegt und ein Niveau erreicht, das einst für unmöglich gehalten wurde. Sein Plan, eine nationale Bitcoin Reserve ähnlich der strategischen Ölreserve des Landes zu schaffen, hat fast alle optimistisch gestimmt. Der Präsidentdent kürzlich:

„Wir werden im Kryptobereich etwas Großes auf die Beine stellen, denn wir lassen weder China noch irgendjemand anderen die Führung übernehmen.“

Dieser Wettbewerb wirkt jedoch sehr einseitig, da China seine kryptofeindliche Haltung weiter verschärft. Bereits 2021 verbot Peking sämtliche Krypto-Transaktionen und bezeichnete sie als illegal.

Die Chinesische Volksbank hat unermüdlichbetont, dass Bitcoin und ähnliche Kryptowährungen im chinesischen Finanzsystem keinen Platz haben.

Trotz Gerüchten über mögliche Kursänderungen ist bisher nichts Offizielles geschehen. Hongkong hat sich jedoch zu einem Schlupfloch entwickelt, da die Stadt unter ihrem halbautonomen Status gezielt Krypto-Unternehmen anwirbt.

Chinas schwache Wirtschaft verstärkt den Druck

Die Wirtschaftsdaten vom November tragen wenig dazu bei, das Vertrauen in Chinas Erholung zu stärken. Wie bereits erwähnt, wuchsen die Einzelhandelsumsätze im Jahresvergleich lediglich um 3 % und verfehlten damit die Prognosen von 4,6 %. Dies bedeutet eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem Wachstum von 4,8 % im Oktober, das durch die frühen Shopping-Aktionen zum Singles' Day beflügelt worden war.

Analysten verweisen auf das mangelnde Verbrauchervertrauen und einen weiterhin im freien Fall befindlichen Immobilienmarkt. Immobilieninvestitionen, ein wichtiger Motor der chinesischen Wirtschaft, schrumpften von Januar bis November um 10,4 Prozent. Dieser Rückgang verstärkte sich gegenüber dem im Vormonat gemeldeten Minus von 10,3 Prozent.

Angesichts fallender Immobilienpreise und fehlender Anzeichen einer Trendwende werden die Probleme des Pekinger Immobilienmarktes immer deutlicher. Auch die Investitionen in Sachanlagen enttäuschten: Sie stiegen in diesem Jahr bis November lediglich um 3,3 % und blieben damit hinter den Analystenerwartungen von 3,4 % zurück.

Die Industrieproduktion, einer der wenigen Lichtblicke, stieg im November um 5,4 % und übertraf damit die Erwartungen leicht. Doch selbst das reicht nicht aus, um die allgemeine Abschwächung auszugleichen. Ökonomen bezweifeln die Wirksamkeit der jüngsten Konjunkturmaßnahmen und bezeichnen sie als „kurzlebig“

Das Nationale Statistikamt räumte in einer Erklärung ein, dass die Wirtschaft zwar Anzeichen einer Besserung zeige, die Inlandsnachfrage jedoch weiterhin schwach sei und die Unternehmen nach wie vor vor erheblichen Herausforderungen stünden.

Könnte Trump China inspirieren?

China dominierte einst Bitcoin. Vor dem Verbot im Jahr 2021 war es das Epizentrum des Minings und Handels. Mit dem Verbot übergab Peking die Führung an die USA, wo kryptofreundliche Politik nun floriert.

Ihr Verlust ist Amerikas Gewinn. Die Ironie ist eklatant: Ein Land, das einst über 70 % des Bitcoin Minings kontrollierte, sieht nun tatenlos zu, wie sein Konkurrent Profite erzielt.

Viele Analysten scheinen zu glauben, dass Trump Chinas Xi Jinping dazu bewegen könnte, sein Einreiseverbot aufzuheben, insbesondere da die beiden ihre Freundschaft langsam wiederbeleben. Vielleicht ist es aber das Beste für sie, die Sache ruhen zu lassen. Sie brauchen nicht noch einen weiteren Streitpunkt.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bereits eine Entscheidung getroffen. Er hat ein Gesetz unterzeichnet, das Bitcoin in Russland legalisiert. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen und jede Privatperson Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren kann.

Manche Analysten befürchten jedoch, dass ein starkes Engagement all dieser Länder im Bitcoindie Weltwirtschaft ins Wanken bringen könnte. Und realistisch betrachtet, aus wirtschaftlicher Sicht, könnten sie damit recht haben.

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