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Chainlink -Mitbegründer über die Herausforderungen bei der Blockchain-Einführung im Bankwesen

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
2 Minuten Lesezeit
Chainlink erweitert die Cross-Chain-Funktionen auf das Base-Netzwerk
  • Chainlink -Mitbegründer Sergey Nazarov hebt die Hürden hervor, mit denen Banken bei der Einführung der Blockchain-Technologie konfrontiert sind.
  • Nazarov räumte ein, dass SWIFT die Bankenwelt als die unkomplizierteste Methode zur Durchführung internationaler Zahlungen und Abrechnungen dominiert. 
  • Nazarov hob eine konkrete Anwendung des CCIP-Systems von Chainlinkhervor, an der die australische Bank ANZ beteiligt war.

In einem kürzlich geführten Interview beleuchtete Sergey Nazarov, Mitbegründer von Chainlink, die Herausforderungen, vor denen traditionelle Banken bei der Einführung der Blockchain-Technologie stehen. Er wies darauf hin, dass Banken – anders als Startups – die Blockchain-Technologie nicht von Anfang an als grundlegende Komponente genutzt haben, was sie im Wettlauf um die Einführung dieser transformativen Innovation benachteiligt.

Investitionen der Banken in die bestehende Infrastruktur

Nazarov betonte, dass Banken erhebliche Investitionen in die Sicherung ihrer bestehenden Infrastruktur getätigt und ihr Personal für den Betrieb innerhalb dieses etablierten Systems geschult haben. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich grundlegend von derjenigen von Startups, die oft von Anfang an die Flexibilität besitzen, ihre Geschäftstätigkeit auf Blockchain-Technologie aufzubauen.

Ein entscheidender Aspekt der traditionellen Bankinfrastruktur ist das SWIFT-Netzwerk (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication), das seit langem der Eckpfeiler internationaler Zahlungen und Abrechnungen im Bankensektor ist.

Nazarov bestätigte, dass SWIFT die Bankenwelt als unkomplizierteste Methode für internationale Zahlungen und Abrechnungen dominiert. Banken verlassen sich stark auf dieses System, vertrauen ihm immense Summen an und haben derzeit keine Pläne, es nicht mehr zu nutzen. Daher muss jede Initiative von Banken zur Integration der Blockchain-Technologie mit ihrer bestehenden Infrastruktur kompatibel sein.

ChainlinkCross-Chain Interoperability Protocol (CCIP)

Nazarov sprach anschließend über ChainlinkCross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) und dessen Experimente mit führenden Banken. Er hob drei zentrale Erkenntnisse dieser Experimente hervor: Die Experimente zeigten, dass Banken mithilfe ihrer etablierten SWIFT-Infrastruktur problemlos Verbindungen zu mehreren Blockchain-Netzwerken herstellen können. Diese Integration erfordert minimalen Aufwand und ermöglicht effiziente Interaktionen mit verschiedenen Blockchain-Chains, unabhängig davon, ob diese öffentlich oder privat sind.

ChainlinkCCIP ermöglicht effiziente Interbanktransaktionen über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg. Diese Funktionalität vereinfacht den Transaktionsprozess zwischen Banken und eröffnet neue Möglichkeiten für grenzüberschreitende Finanzgeschäfte. Dank ChainlinkCCIP können private Blockchain-Netzwerke nun nahtlos mit öffentlichen verbunden werden. Diese Fähigkeit schafft Chancen für den Werttransfer vom privaten Bankensektor zur öffentlichen Blockchain-Branche und wirkt sich somit positiv auf beide Sektoren aus.

Umsetzung in der Praxis: Tokenisierter Vermögenskauf der ANZ

Nazarov hob eine praktische Anwendung des ChainlinkCCIP hervor, die die australische Bank ANZ. Die Bank nutzte Chainlink-Protokoll, um den Kauf eines tokenisierten Vermögenswerts eingehend zu testen. Nigel Dobson, Portfolioleiter der ANZ, betonte die proaktive Haltung der Bank bei der Erforschung dezentraler Netzwerke. Er verwies zudem auf das wachsende Vertrauen institutioneller Anleger in das langfristige Wertpotenzial tokenisierter Vermögenswerte.

Er erklärte: „Banken erforschen zunehmend Anwendungsfälle für tokenisierte Vermögenswerte, wobei laut einem aktuellen Bericht von EY 93 Prozent der institutionellen Anleger an deren langfristigen Wert glauben.“

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