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Chainalysis arbeitet mit kanadischen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um 25 Millionen Dollar an 1.100 Kryptobetrügereien aufzudecken

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten,
Chainalysis arbeitet mit kanadischen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um 25 Millionen Dollar an 1.100 Kryptobetrügereien aufzudecken
  • Chainalysis und kanadische Strafverfolgungsbehörden arbeiten zusammen, um Kryptowährungsbetrug zu bekämpfen.
  • Durch die gemeinsame Anstrengung der beteiligten Parteien konnten schätzungsweise 25 Millionen Dollar an verlorenen Gelderndentund mehr als 1.100 Opferdentwerden. 
  • Im Rahmen der Operation wurden Schulungen angeboten, um Nutzern zu helfen, kompromittierte Wallets zudentund ihnen beizubringen, wie sie gestohlene Gelder trackönnen, um Kryptowährungsbetrug weiter zu bekämpfen. 

Chainalysis und die kanadischen Strafverfolgungsbehörden haben im Rahmen der „Operation Spincaster“ zusammengearbeitet. Ziel dieser Kooperation zwischen der On-Chain-Analyseplattform und den Strafverfolgungsbehörden war die Bekämpfung von Kryptowährungsbetrug. Chainalysis gibt an, dass das Programm erfolgreich war, da es zur Aufdeckung von geschätzten Verlusten in Höhe von 25 Millionen US-Dollar und über 1.100 Betrugsopfern führte.

Die Operation Spincaster wurde 2024 ins Leben gerufen, um der zunehmenden Bedrohung durch Kryptowährungsbetrug entgegenzuwirken. Damals stellte das sogenannte Authorization Phishing das dringlichste Problem dar – eine Taktik, mit der Nutzer getäuscht werden, um bösartige Blockchain-Transaktionen zu autorisieren und Betrügern so Zugriff auf die Gelder der Opfer zu verschaffen. 

Die geschätzten Verluste durch Phishing-Angriffe auf Genehmigungsdaten beliefen sich zwischen Mai 2021 und Mitte 2024 auf 1 bis 2,7 Milliarden US-Dollar. Dieser alarmierende Trend machte die Operation Spincaster notwendig. Die Operation wurde in sechs Ländern, darunter Kanada, durchgeführt und führte zur Rückgewinnung von schätzungsweise 162 Millionen US-Dollar an Verlusten. 

In diesem Jahr hat Chainalysis mit den Strafverfolgungsbehörden in Delta, Kanada, zusammengearbeitet und erneut einen großen Erfolg erzielt. 

Chainalysis arbeitet mit den Strafverfolgungsbehörden in Delta zusammen

Die gemeinsame Untersuchung des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis und kanadischer Strafverfolgungsbehörden nahm rund 240 Krypto-Adressen genauer unter die Lupe. Dabei deckte das Team einen geschätzten Schaden von 25 Millionen US-Dollar und über tausend Opfer auf. Viele dieser Opfer waren Kanadier.

Es wurden fast 100 Hinweise ausgetauscht, die zu Ermittlungen wegen Betrugsfällen im Zusammenhang mit Approval-Phishing führten. 

An der Operation waren sieben verschiedene Strafverfolgungsbehörden und zwei Kryptowährungsbörsen beteiligt, darunter die Royal Canadian Mounted Police (RCMP), die Polizei von Victoria, die British Columbia Securities Commission (BCSC), die British Columbia Financial Services Authority (BCFSA), der British Columbia Prosecution Service, das Vancouver Police Department, Shakepay und andere. 

Ergebnisse des Chainalysis-Trainings 

Chainalysis bot den Strafverfolgungsbehörden im Rahmen der Zusammenarbeit praxisnahe Schulungen an. Die teilnehmenden Beamten konnten die neu erlernten Techniken anschließend in einer früheren Ermittlung anwenden. 

Die neu ausgebildeten Agentendentgestohlene Kryptowährungsgelder in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar auf einer gesperrten Adresse. Das Konto war bereits von einer ausländischen Strafverfolgungsbehörde beschlagnahmt worden. 

Die Abteilung für Cyberkriminalität der Polizei von Deltadentzudem 70 weitere Transaktionen mit einem Gesamtwert von 800.000 US-Dollar, die von kanadischen Börsen getätigt wurden. Die betroffenen Börsen benachrichtigen derzeit die Opfer und bemühen sich, die Gelder zurückzufordern. 

Chainalysis bekräftigt sein Engagement für die Weiterentwicklung von Blockchain-Analysen und die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden zum Schutz der Nutzer. Die ersten Erfolge der Operation Spincaster könnten die Bekämpfung von Cyberkriminalität und Betrug für die Strafverfolgungsbehörden erleichtern und sie in die Lage versetzen, die Zahl künftiger Opfer zu reduzieren. 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.

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