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ThreatFabric entdeckte den Cerberus-Trojaner, der Kryptobörsen ins Visier nimmt

VonAhmad AsgharAhmad Asghar
1 Minute Lesezeit
ThreatFabric entdeckte den Cerberus-Trojaner, der Kryptobörsen ins Visier nimmt

Das Amsterdamer Cybersicherheitsunternehmen ThreatFabric hat den Cerberus-Trojaner entdeckt, der Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes (2FA-Codes) stiehlt, die von der Google Authenticator-App für Online-Banking, E-Mail-Adressen und Kryptobörsen generiert werden. Laut Bericht gehört auch die Krypto-Handelsplattform Coinbase zu den Institutionen, die möglicherweise von dem Cerberus-Trojaner angegriffen werden.

Der Bericht stellte fest, dass keine Werbung für Funktionsupdates von Cerberus gesichtet wurde. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die aktualisierte Version derzeit in der Testphase befindet, aber möglicherweise bald veröffentlicht wird.

Aktualisierter Cerberus-Trojaner stiehlt 2FA-Codes

Der Bericht stellte fest, dass Cerberus erstmals im Juni 2019 entdeckt wurde. Damals trat der Trojaner als Nachfolger des Anubis-Trojaners auf. Laut Bericht wurde Cerberus im Januar 2020 aktualisiert. Diese neue Version konnte 2FA-Codes von Google Authenticator sowie PIN-Codes und Entsperrmuster stehlen.

Sobald der Trojaner ein Gerät infiziert hat, kann er dessen Inhalte auf den Angreifer herunterladen und sich mit diesem verbinden, um vollen Fernzugriff auf das Gerät zu erhalten. Anschließend kann Cerberus genutzt werden, um auf beliebige Anwendungen auf dem Gerät zuzugreifen, einschließlich Finanzanwendungen wie Krypto-Börsen-Apps.

Der Bericht behandelte auch zwei weitere Trojaner, die nach Anubis auftauchten: Hydra und Gustaff.

Gustaff zielt üblicherweise auf Banken in Australien und Kanada sowie auf Krypto-Wallets und Regierungswebseiten ab. Hydra hingegen hat es auf türkische Banken und Blockchain-Wallets abgesehen. 

Einschließlich Cerberus zielen die drei Trojaner auf über 25 Kryptobörsen und Verwahrungsdienste ab, darunter beliebte Plattformen wie Coinbase, Binance, Wirex und Bitpay.

Eine mögliche Verteidigungsmöglichkeit besteht in der Verwendung eines physischen Authentifizierungsschlüssels, um den Zugriff zu verhindern.

Titelbild von Pixabay.

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