Cardano Foundation klärt ihre Position zu den Kontroversen um die Governance des Ökosystems

- Cardano Foundation äußert sich zu der Kontroverse um ihren übermäßigen Einfluss auf die Programme des Project Catalyst.
- Die gemeinnützige Organisation behauptet, im besten Interesse von Cardano zu handeln, um sicherzustellen, dass die wichtigsten Vorschläge finanziert werden.
- Nach Kritik, dass das Unternehmen dem Ökosystem gegenüber nicht rechenschaftspflichtig sei, hat es nun mehr Transparenz versprochen.
Cardano Foundation hat auf Kritik an ihrer offenen Beteiligung am Project Catalyst-Programm reagiert und erklärt, sie handle im besten Interesse des Netzwerks. In einem Blogbeitrag erläuterte die gemeinnützige Organisation ihre Rolle innerhalb des Cardano Netzwerks.
Laut der Stiftung ist sie seit 2021 aktiv am Project Catalyst beteiligt und hat an früheren Ausgaben wie F4, F7, F8, F9 und F12 teilgenommen. Daher dürfte ihre Teilnahme an F13 nicht umstritten sein, auch wenn sie mehr ADA für die Stimmabgabe benötigt.
Die Stiftung erklärte, sie habe seit ihrem Einstieg im Jahr 2021 mehrere Bedenken hinsichtlich des Projekts Catalyst geäußert, doch seien nicht alledentausgeräumt worden. Eines der Hauptprobleme sei, dass viele qualitativ hochwertige Vorschläge, insbesondere von neuen Teilnehmern, nicht ausreichend Unterstützung aus dem Ökosystem erhielten.
Um diesem Problem zu begegnen, beschloss die Stiftung, 180 Millionen ADA für die Abstimmung über Vorschläge im Rahmen des Projekts Catalyst F13 bereitzustellen, um diese qualitativ hochwertigen Vorschläge zu unterstützen.
Es hieß:
„Mit unserer Stimme wollten wir die Themen langfristige Nachhaltigkeit, Dezentralisierung und Governance für Cardanobekräftigen. Diese Prinzipien werden durch die Projekte, die wir zur Unterstützung ausgewählt haben, beispielhaft veranschaulicht.“
Project Catalyst ist ein dezentraler Innovationsfonds für öffentliche Güter auf Cardano , in dem die Community anhand der Vorschläge der Teilnehmenden Prioritäten für die zu priorisierenden Lösungen festlegen kann. Die Vorschläge konzentrieren sich in der Regel auf Herausforderungen innerhalb der Krypto-Community.
Die Stiftung merkte zudem an, dass ihr Einfluss im Programm möglicherweise überschätzt werde. Denn bei Project Catalyst wurden 4,8 Milliarden ADAs zur Stimmabgabe registriert, was bedeutet, dass die Stiftung lediglich etwa 3,75 % der registrierten Anteile hält.
Die Börse räumte jedoch die geringe Wahlbeteiligung angesichts der 35 Milliarden im Umlauf befindlichen ADA ein und merkte an, dass nicht einmal alle registrierten Anteilseigner über jeden Vorschlag abstimmen würden. Diese geringe Beteiligung könnte letztendlich dazu führen, dass ihr Stimmrecht von 3,75 % einen deutlich größeren Einfluss erhält.
Die Wurzeln der Kontroverse
Die Besorgnis über die in der Schweiz ansässige Cardano Foundation begann letzte Woche, nachdem BigPey, ein bekanntes Mitglied Cardano Community, eine anonyme Whistleblower-E-Mail über die Machenschaften der Stiftung veröffentlichte. In der E-Mail warf der Whistleblower interne Machtkämpfe vor, die darauf abzielten, wichtige Akteure des Ökosystems, darunter Netzwerkgründer Charles Hoskison und Input Output Global, zu sabotieren.
Sie warfen der Stiftung außerdem vor, sich nicht an dezentralen Governance-Initiativen, darunter CIP-1694 und der Ausarbeitung der Cardano -Verfassung, beteiligt zu haben. Darüber hinaus bestanden Bedenken hinsichtlich der Transparenz und Rechenschaftspflicht der Stiftung.
Obwohl die Stiftung inzwischen einige der Behauptungen widerlegt hat, räumte Netzwerkgründer Charles Hoskinson einige der Probleme ein. In einem Beitrag auf X merkte er an, dass der Entscheidungsprozess der Stiftung nicht transparent sei und unabhängig von der Community existieredentDie Vorstandsmitglieder würden weder von der Community gewählt noch ernannt, und niemand habe das Recht, ihre Entscheidungen zu hinterfragen.
Cardano Foundation verspricht mehr Transparenz
Die Stiftung gab in ihrer offiziellen Stellungnahme außerdem neue Zusagen an die Gemeinschaft ab. Sie verpflichtete sich nun zu mehr Transparenz in ihren Entscheidungsprozessen und dazu, detailliertere Informationen über ihr Abstimmungsverhalten in den Project Catalyst-Programmen sowie die dafür vorgesehenen ADA-Mittel bereitzustellen.
Es hieß:
„Wir verpflichten uns, für mehr Klarheit und Vorhersehbarkeit bei unserem Abstimmungsverhalten im Project Catalyst zu sorgen, insbesondere hinsichtlich der Höhe unserer Stimmabgabe und unserer Kriterien.“
Die Organisation versprach außerdem, das Feedback der Community in ihre Prozesse einzubeziehen und ermutigte andere Interessengruppen, es ihr gleichzutun. Sie wies jedoch darauf hin, dass die Stiftung keine Mitgliederorganisation sei. Daher sei nicht geplant, dass die Community Vorstandsmitglieder wählt.
Erfreulicherweise hatte das interne Drama bei Cardanokeinen Einfluss auf die Marktstimmung, da der ADA-Token in den letzten 24 Stunden um 2 % gestiegen ist. Der Token konnte seinen Wert über 1 US-Dollar halten, nachdem er in den letzten 30 Tagen um über 50 % zugelegt hatte.
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