Der Bergbauausrüster Canaan plant einen Börsengang (IPO) in den USA. Quellen zufolge haben am Projekt beteiligte Personen erklärt, dass der Start innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen könnte, obwohl sich das Projekt derzeit noch in einem frühen Stadium befindet.
Canaan hatte zuvor versucht, in Hongkong durch einen Börsengang eine Milliarde US-Dollar einzuwerben. Dieses Ziel konnte das Unternehmen jedoch nicht erreichen und scheiterte mit seinem Antrag an der Hongkonger Börse (HKEX). In den USA hingegen herrschen völlig andere Bedingungen, und da Wall-Street-Investoren vielversprechende Projekte im Blick haben, könnte die Mining-Hardware durchaus ein Erfolg werden.
Ein weiterer Grund für den möglichen Erfolg von Canaan in den USA ist das vondent Donald Trump verabschiedete Gesetz, das Mining-Hardware aus China in eine neue Kategorie einordnet und eine zweiprozentige Steuer auf diese Hardware vorsieht. Die USA könnten die Produktion von Mining-Hardware im Inland an den Börsengang koppeln und Canaan so zwingen, die Hardware im Inland herzustellen.
Andere Unternehmen wie Bitmain und Ebang haben Börsengangsanträge bei der HKEX eingereicht, aber noch keine Genehmigung erhalten. Quellen zufolge erklärte einer der Vertreter im Bitmain-Bericht, die Börse sei bei der Genehmigung von Anträgen für Kryptowährungsprojekte sehr zurückhaltend, da die Branche äußerst instabil sei. Ebang hingegen hat seinen Entwurf überarbeitet und den deutlichen Rückgang des Bruttogewinns im dritten Quartal 2018 darin aufgeführt.
Canaan strebt einen Börsengang in den Vereinigten Staaten an