Bloomberg-Leitartikel kritisiert US-Vorschlag für Bitcoin Reserve als „größten Krypto-Betrug“

- Laut Bloomberg wäre eine Bitcoin Reserve der USA der größte Krypto-Betrug überhaupt.
- Das Reservat hat keine klardefiöffentliche Rolle.
- Die Reservefinanzierung könnte zu zusätzlichen Staatsschulden führen.
Ein kürzlich veröffentlichter Leitartikel von Bloomberg verurteilt den Plan der US-Regierung zur Schaffung einer strategischen Bitcoin Reserve und bezeichnet ihn als wahrscheinlichen Betrug im Kryptowährungsmarkt. Der Leitartikel merkt zudem an, dass die Ziele der Initiative unklar seien und sie gewisse fiskalische Risiken für die Steuerzahler berge.

Im Leitartikel wird darauf hingewiesen , dass es bei herkömmlichen strategischen Reserven darum geht, Vorräte an Produkten wie Öl anzulegen, um die Wirtschaft zu versorgen und die Interessen des Landes zu schützen, während eine Bitcoin Reserve keinen solchen Zweck verfolgt.
Bitcoin wurde als spekulatives Gut ohne industriellen Nutzen oder Bezug zur Realwirtschaft bezeichnet. Sein Wert basiere ausschließlich auf der Markteinschätzung und sollte daher von Regierungen nicht für die Finanz- oder Sozialplanung verwendet werden, heißt es in dem Artikel.
Die finanziellen Risiken der Bitcoin -Reserven
Die Verwendung von Steuergeldern für Bitcoin könnte zu erheblichen finanziellen Verlusten führen. Der Leitartikel behauptet zudem, dass die Regierung, um die Reserve zu finanzieren, die Staatsverschuldung erhöhen oder neues Geld schöpfen müsste, was die Inflation anheizen und den Wert des US-Dollars schwächen würde.
Da Bitcoin zudem sehr volatil ist und keinen realen inneren Wert besitzt, könnte die Reserve wertlos werden, was Steuergelder in Milliardenhöhe belasten würde. Der Vorschlag könnte sich auch auf die Finanzstruktur und die Wirtschaft im Allgemeinen auswirken.
Wenn Banken und andere Finanzinstitute Bitcoin als Sicherheit akzeptieren, könnte ein starker Kursverfall zu einem weiteren Finanzkollaps führen, der staatliche Hilfen erfordern würde. Dieses Szenario verdeutlicht die Risiken, die mit der institutionellen Nutzung Bitcoin als Finanzinstrument verbunden sind.
Der Leitartikel merkt jedoch an, dass dies zur Bereicherung der derzeitigen Bitcoin Besitzer führen und ein hohes finanzielles Risiko für die Regierung darstellen könnte. Dort heißt es: „Die Regierung würde sich dabei völlig dümmer stellen…“
Schlägt Bitcoin den Weg der Zentralisierung vor?
Ursprünglich war Bitcoin für Transaktionen konzipiert, die außerhalb der Kontrolle von Finanzinstitutionen liegen. Laut dem Leitartikel ist die Forderung nach einer staatlich gestützten Bitcoin Reserve ironisch, da sie einen Schritt in Richtung Zentralisierung darstellt.
Der Leitartikel wirft führenden Kryptobörsen, darunter Coinbase, vor, sich für etwas einzusetzen, das im Wesentlichen einer großzügigen Subventionierung gleichkommt und damit dem eigentlichen Gedanken von Kryptowährungen widerspricht.
Der Leitartikel von Bloomberg kommt zu dem Schluss, dass die Einrichtung einer Bitcoin Reserve durch die US-Regierung unklug sei und mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden sei. Er argumentiert, dass ein solcher Schritt hauptsächlich den derzeitigen Bitcoin -Besitzern zugutekäme, während er die Steuerzahler Risiken aussetze. Der Leitartikel legt nahe, dass sich Kryptoökonomien nicht über den Kryptobereich hinaus ausbreiten sollten, um Risiken für die nationale Wirtschaft zu vermeiden.
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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