BitPoint war die jüngste Kryptowährungsbörse, die Opfer eines großangelegten Hackerangriffs wurde. Die Hacker erbeuteten Kryptowährungen im Wert von bis zu 3,5 Milliarden Yen und sind seit fast einer Woche spurlos verschwunden.
BitPoint hat jedoch soeben bekannt gegeben, gestohlene Kryptowährungen im Wert von 250 Millionen Yen gefunden und sichergestellt zu haben. Das entspricht zwar nur 7 % des Gesamtbetrags, ist aber dennoch ein Anfang.
Laut Berichten eines japanischen Nachrichtenportals wurden die gestohlenen Gelder auf Offshore-Kryptowährungsbörsen gefunden, die von den Handelssystemen von BitPoint Japan betrieben wurden.
BitPoint hat jedoch mitgeteilt, dass sie nach dem Hack alle Handelsaktivitäten eingestellt haben.
Es ist unklar, was mit BitPoint passieren wird, da sich das Unternehmen derzeit mitten in einem Verlust von 3 Milliarden Yen befindet.
Die bei dem ersten Hackerangriff gestohlenen Gelder gehörten nicht nur der Börse, sondern mindestens 60 % davon gehörten den Kunden selbst. Daher befindet sich BitPoint in einer noch größeren Notlage, als sie befürchtet hatten.
Tatsächlich ähnelt die Situation für die meisten Händler einem Mt.Gox 2.0, da die Börse bereits mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, was durchaus verständlich ist. Der einzige Unterschied besteht darin, dass niemand behauptet, der Hack sei inszeniert gewesen.
Das ist zumindest eine Erleichterung für BitPoint.
Klon-Hack