Bitpanda sammelt 170 Millionen Dollar bei Finanzierungsrunde ein

Zusammenfassung (TL;DR)
- Bitpanda erhält einen Entwicklungsschub, nachdem das Unternehmen 170 Millionen Dollar aus einer Finanzierungsrunde eingesammelt hat.
- Das Unternehmen visiert den diversifizierten Markt an.
- Internationale Märkte und Präsenz im Blick.
Das 2014 in Österreich gegründete Unternehmen Bitpanda hat einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht und in seiner Series-B-Finanzierungsrunde rund 170 Millionen US-Dollar eingesammelt. Durch diese Entwicklung erreichte das ursprünglich als Krypto-Broker gestartete Unternehmen eine Bewertung von über 1,2 Milliarden US-Dollar.
Die jüngste Series-B-Finanzierungsrunde stellt eine deutliche Steigerung gegenüber der Series-A-Runde dar, die Ende letzten Jahres stattfand und rund 52 Millionen US-Dollar einbrachte. Valar Ventures, unterstützt von Peter Thiel, dem Mitgründer der internationalen Zahlungsplattform PayPal, führte beide Finanzierungsrunden an. An der Series B beteiligte sich jedoch auch die Investmentfirma DST Global.
Bitpanda: mehr als nur ein Krypto-Broker
Der CEO von Bitpanda gab gegenüber der Presse bekannt, dass sich das Unternehmen nicht nur auf die Abwicklung des Kryptohandels konzentrieren wird. Er erklärte, dass die Firma ihre Reichweite ausbauen und sich zu einer umfassenden Investmentplattform entwickeln wolle. Zudem kündigte das Unternehmen die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen auf seiner Plattform an.
Zur Erinnerung: Die Organisation hat im vergangenen Jahr ihre Zahlungsplattform Bitpanda Pay eingeführt. Mit diesem Dienst können Gelder vom Bitpanda-Konto auf jedes beliebige Bankkonto in Europa und umgekehrt überwiesen werden. Außerdem können Nutzer über Bitpanda Pay Rechnungen direkt von ihrem Konto aus bezahlen.
Internationale Expansion im Blick
Das Unternehmen unterhält derzeit Niederlassungen außerhalb seines österreichischen Hauptsitzes in Frankreich, Polen, der Türkei, Italien und Spanien und strebt eine Expansion nach London, Barcelona, Berlin, Madrid und Paris an. Die kürzlich erhaltene Finanzierungsrunde ermöglicht diese Expansionen.
Während das Unternehmen die Vorbereitungen für sein erweitertes Outreach-Programm weiter abschließt, ist erwähnenswert, dass dieses Vorhaben durch die Vergabe der PSD2 -Lizenz durch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMC) im April 2019 einen Schub erhalten hat. Die Lizenz erlaubt dem Unternehmen, innerhalb der Europäischen Union und des EWR tätig zu sein, und es ist die erste Organisation, die diese Lizenz erhalten hat.
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