Bitcoin ist wieder unter 100.000 Dollar gefallen und steht jetzt bei 97.000 Dollar. Was ist da los?

- Bitcoin fiel unter die Marke von 100.000 US-Dollar und notiert nun bei 97.183,80 US-Dollar, nachdem ein Rückgang von 4,8 % durch steigende Renditen von US-Staatsanleihen verursacht wurde.
- Die Kurse der Krypto-Aktien Coinbase und MicroStrategy brachen ein, während der breitere Krypto-Markt über 5 % verlor.
- MicroStrategy kaufte weitere 1.070 Bitcoinfür 101 Millionen Dollar und erhöhte damit ihren Gesamtbestand auf 447.470 Coins.
Bitcoin ist unter die Marke von 100.000 US-Dollar gefallen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert er bei 97.063 US-Dollar, ein Minus von 4,8 % innerhalb von 24 Stunden. Dieser starke Kursverfall hängt mit den steigenden Renditen von US-Staatsanleihen zusammen, die den breiten Markt verunsicherten und risikoreiche Anlagen stark belasteten.
Der CoinDesk 20 Index, der trac, brach um über 5 % ein. Auch Krypto-Aktien mussten Verluste hinnehmen. Coinbase verlor über 7 %, MicroStrategy 9 %.
Auch Bitcoin Miner wie Mara Holdings und Core Scientific waren nicht sicher und verloren jeweils rund 5 % ihres Wertes. Die Marktstimmung kippte, nachdem neue Daten des Institute for Supply Management ein schneller als erwartetes Wachstum im US-Dienstleistungssektor zeigten. Die Inflationssorgen kehrten mit voller Wucht zurück.
Die Renditen von Staatsanleihen steigen sprunghaft an
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist ein mitverantwortlicher Faktor. Sie stieg nach Veröffentlichung der US-Dienstleistungsdaten sprunghaft an, was es Bitcoin und anderen wachstumsorientierten Anlagen erschwerte, wettbewerbsfähig zu bleiben. Anleger flüchten sich typischerweise in Anleihen, wenn die Renditen steigen, und lassen Bitcoin dabei außen vor.
Noch vor einem Tag notierte Bitcoin komfortabel über 102.000 US-Dollar, und die Hoffnung auf einen einjährigen Aufwärtstrend bis 2025 wuchs. Die US-Notenbank Federal Reserve trägt allerdings nicht gerade zur Beruhigung der Lage bei. Zwar senkte sie die Zinsen im vergangenen Jahr mehrmals, doch im Dezember kündigte sie an, die geplanten Zinssenkungen für 2025 vorerst auszusetzen.
Historisch gesehen profitiert Bitcoin von Zinssenkungen – mehr Geld fließt in den Markt und treibt die Preise in die Höhe. Sollte die US-Notenbank jedoch weiterhin strenge Geldpolitik verfolgen, könnte Bitcoin vor schwierigen Zeiten stehen. Bislang hat Bitcoin im Jahr 2025 um 3 % zugelegt und verzeichnete im Jahr 2024 einen beeindruckenden Anstieg von 120 %.
Unterdessen investierte Michael Saylors MicroStrategy gestern wie üblich 101 Millionen US-Dollar in 1.070 weitere Bitcoin. Damit beläuft sich ihr Gesamtbestand auf 447.470 Bitcoin, die zu einem Durchschnittspreis von 62.503 US-Dollar pro Stück erworben wurden. Die Gesamtausgaben? Satte 27,97 Milliarden US-Dollar.
Die Bitcoin Investitionen des Unternehmens erzielen enorme Renditen. Allein im vierten Quartal 2024 verzeichnete das Unternehmen eine Bitcoin Rendite von 48 %. Im Gesamtjahr lag die Rendite bei 74,3 %.
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