Können 1 Million Bitcoin wirklich die US-Staatsschulden von 36 Billionen Dollar tilgen? Peter Schiff bezweifelt das

- Um die US-Staatsverschuldung mit 1 Million Bitcoinzu decken, müsste die Marktkapitalisierung von Bitcoinauf 761 Billionen Dollar steigen, was Schiff für höchst unwahrscheinlich hält.
- Selbst wenn der Wert von Bitcoinsteigt, wächst die US-Staatsverschuldung weiter, was es Bitcoin in Zukunft noch schwerer machen wird, die Schulden zu decken.
- Schiff argumentiert, dass der Wert von Bitcoindurch Spekulation und nicht durch reale Nachfrage gesteigert wird, und er bezweifelt, dass er sich weltweit als Währung durchsetzen wird.
Peter Schiff bezweifelt, dass eine Million Bitcoinjemals die US-Staatsschulden tilgen könnten, da die Marktkapitalisierung von Bitcoinum über 20.000 % steigen müsste, was unrealistisch sei. Er stellt außerdem die weltweite Akzeptanz von Bitcoininfrage und sieht dessen Wertsteigerung eher auf Spekulationen als auf realer Nachfrage beruhen.
Manche Bitcoin Anhänger glauben, dass die US-Regierung mit dem Kauf von einer Million Bitcoindie gigantischen Staatsschulden von 36 Billionen Dollar begleichen könnte. Peter Schiff bezweifelt diese Idee jedoch. In einem kürzlich erschienenen Beitrag auf X stellte , ob Bitcoin tatsächlich in der Lage sei, die Staatsschulden von 36,25 Billionen Dollar zu tilgen.
Damit dies geschieht, müsste der Gesamtwert von Bitcoindeutlich steigen. Aktuell liegt der Kurs Bitcoin bei etwa 100.000 US-Dollar. Eine Million Bitcoin zu einem Kurs von 100.000 US-Dollar pro Bitcoin hätten also einen Gesamtwert von 100 Milliarden US-Dollar – nicht genug, um die US-Staatsverschuldung von rund 36,25 Billionen US-Dollar zu tilgen.
Peter Schiff bezweifelt die Fähigkeit von Bitcoin, die US-Staatsschulden zu tilgen
Schiff sagt, das sei nicht möglich, da der Wert Bitcoin um über 20.000 % steigen müsste, was unrealistisch sei.
Selbst wenn Bitcoinsteigt, wächst die US-Staatsverschuldung weiter. Die US-Regierung nimmt jährlich neue Kredite auf, sodass mit einem weiteren Anstieg der Schulden zu rechnen ist. Dies macht die Vorstellung, dass Bitcoin die Schulden begleichen könnte, noch unwahrscheinlicher.
Zudem wird die Staatsverschuldung bis dahin weit über 36,25 Billionen Dollar liegen, weshalb ein wesentlich höherer Bitcoin Preis erforderlich sein wird, um sie zu tilgen.
— Peter Schiff (@PeterSchiff) 13. Dezember 2024
Peter Schiff kritisiert Bitcoinseit Langem und behauptet, es fehle an Wert und werde weder traditionelles Geld noch Vermögenswerte wie Gold ersetzen. Er verweist auf die extremen Preisschwankungen von Bitcoin, die es unzuverlässig zum Sparen oder für alltägliche Einkäufe machen. Seiner Ansicht nach spekulieren die meisten Bitcoin Käufer damit und nutzen es nicht als Zahlungsmittel.
Schiff bezweifelt zudem, dass Bitcoin jemals flächendeckend akzeptiert wird. Zwar ist sein Kurs gestiegen, doch Bitcoin muss erst noch als globale Währung etabliert werden. Nur wenige Länder haben ihn als offizielles Zahlungsmittel anerkannt, und die meisten Regierungen sträuben sich gegen die Ablösung ihrer Währungen durch Bitcoin. Schiff ist überzeugt, dass Bitcoin immer die wichtigste Weltwährung bleiben wird.
Manche Bitcoin Befürworter glauben, dass der Wert der Kryptowährung mit zunehmender Akzeptanz weiter steigen wird. Sie gehen sogar davon aus, dass ein Bitcoin einen Wert von 1 Million US-Dollar erreichen und damit eine Alternative zu traditionellem Geld darstellen könnte.
Schiff hält es jedoch für höchst unwahrscheinlich, dass Bitcoin die US-Staatsschulden tilgen könnte. Die dafür notwendige Marktkapitalisierung sei zu hoch, und die wachsende Staatsverschuldung mache dies noch unwahrscheinlicher.
Wie Peter Schiff sagt: „Bitcoin ist ein spekulativer Vermögenswert, dessen Wert von Hoffnung und nicht von realer Nachfrage bestimmt wird.“
Während Bitcoin für einige weiterhin an Wert gewinnen mag, glaubt Schiff, dass die Tilgung der US-Staatsschulden nur ein unrealistischer Traum ist.
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