NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Akademiker warnt: Bitcoin selbst „könnte nicht mehr lange bestehen“

VonMuhammad AliMuhammad Ali
3 Minuten Lesezeit
Warnung vor bitcoin

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Der leitende Professor für internationale Handelspolitik, Eswar Prasad, sagt: „Bitcoin selbst wird möglicherweise nicht mehr lange bestehen.“
  • Bitcoin muss möglicherweise um den Spitzenplatz kämpfen, da immer mehr umweltfreundlichere und nachhaltigere Kryptowährungen auf den Markt kommen.
  • Bitcoin bewegt sich weiterhin in einer engen Spanne um rund 46.000 US-Dollar.

Seit 2009 Bitcoin den Kryptowährungsmarkt. Er ist der wertvollste digitale Token, gibt die Markttrends vor und ist unberechenbar. Es ist völlig ungewiss, was das kommende Jahr bringen wird. Ein Experte hat alarmierende Bedenken hinsichtlich der Zukunft von Bitcoin.

Man versucht, die Kursentwicklung von Bitcoin vorherzusagen und einzuschätzen, doch immer wieder überrascht er den Markt mit unerwarteten Wendungen. In den letzten Jahren schwankte Bitcoin Kurs stark. Einige Investoren erzielten dadurch enorme Gewinne, während andere ein Vermögen verloren. Mal sehen, wie die Expertendiskussion die Meinung mancher beeinflussen wird.

Bitcoin: Ineffizient und nicht nachhaltig?

Eswar Prasad, Professor für internationale Handelspolitik an der Cornell University, äußerte sich zur Zukunft von Bitcoin. In einem Interview Anfang des Monats sagte er: „Bitcoin selbst wird möglicherweise nicht mehr lange bestehen.“ Prasad stellte die ineffiziente Nutzung der Blockchain-Technologie durch Bitcoininfrage.

Der Autor von „Die Zukunft des Geldes: Wie die digitale Revolution Währungen und Finanzen verändert“ erklärte weiter, dass „Bitcoin einen Validierungsmechanismus für Transaktionen verwendet, der umweltschädlich ist und sich nicht gut skalieren lässt.“

Prasad führte eine vergleichende Analyse durch und argumentierte, dass neuere Kryptowährungen die Blockchain-Technologie effizienter nutzen. Dennoch ist er der Ansicht, dass die Blockchain-Technologie das Potenzial hat, die Finanzwelt grundlegend zu verändern. Er ist fest davon überzeugt, dass ihre Anwendung unsere alltäglichen Geldtransaktionen und Kaufmechanismen verändern wird.

Prasad sagte weiter: „Bitcoin eignet sich nicht als Tauschmittel. Ich glaube nicht, dass er einen fundamentalen Wert haben wird, außer dem, den ihm das Vertrauen der Anleger verleiht.“ Er war der Ansicht, dass die zunehmende Popularität von Kryptowährungen die Unsicherheit der Zentralbanken ausgelöst hat. Diese Banken sehen sich nun verpflichtet, digitale Versionen ihrer eigenen Währungen herauszugeben.

Darüber hinaus ist der Professor der Ansicht, dass digitale Währungen tendenziell eine kostengünstige und leicht zugängliche Zahlungsmöglichkeit bieten. Folglich könnte ihre Nutzung die Finanzstabilität und die finanzielle Inklusion auf vielfältige Weise verbessern. Abschließend sagte Eswar Prasad: „Bitcoin hat eine wahre Revolution ausgelöst, von der wir letztendlich alle direkt oder indirekt profitieren könnten.“

Die Unsicherheit, Bitcoin umgibt

Experten, die behaupten, die Popularität von Bitcoin (BTC) könnte in naher Zukunft nachlassen, sehen darin sicherlich kein gutes Zeichen. Zweifellos ist der CO₂-Fußabdruck von BTC extrem hoch, da es mehr Energie verbraucht als manche Länder. Diese Bedenken wurden bereits mehrfach im Zusammenhang mit der führenden Kryptowährung geäußert. Darüber hinaus schadet dies dem Ruf von Bitcoin in der Krypto-Community.

Lediglich 10 % des Gesamtangebots sollen geschürft werden. Dies erfordert mehr Energie und verschärft die weltweite Umweltbelastung. Zudem sind Dutzende Kryptowährungen nachhaltiger und benutzerfreundlicher als Bitcoin. Sie konkurrieren mit dem Marktführer durch ihre Umweltfreundlichkeit.

Bitcoin zeigte sich im letzten Monat extrem volatil und fiel von über 58.000 US-Dollar auf unter 45.000 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels liegt der Wert bei rund 46.500 US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 5 % gegenüber dem Wochenvergleich. Auch die Marktkapitalisierung und das Handelsvolumen der Kryptowährung sind aufgrund des Kursverfalls gesunken.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen
Muhammad Ali

Muhammad Ali

Muhammad Ali ist ein Experte für Krypto-Investitionen. Er schreibt leidenschaftlich gern über Fintech und verstärkt das Team, um detaillierte Analysen der aktuellsten Krypto-News zu liefern.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS