Die Kryptowährungs-Community bereitet sich auf einen bedeutenden Wandel vor, da in den USA ein Bitcoin ETF Spot -Handelsgeschäfte auf den Markt kommen soll. Diese erwartete Entwicklung, zusammen mit der Bitcoin -Blockbelohnung, dürfte den Markt erheblich beeinflussen.
Branchenexperten, darunter Blockstream-CEO Adam Back, prognostizieren einen potenziellen Wertanstieg von Bitcoin, der bis zu 100.000 US-Dollar erreichen könnte. Auch Jan3-CEO Samson Mow spekuliert, dass die Zulassung eines Bitcoin Spot-ETFs den Wert von Bitcoinkurz nach dessen Einführung auf 1 Million US-Dollar in die Höhe schnellen lassen könnte.
Die Zulassung Bitcoin -ETFs könnte die Kryptomärkte grundlegend verändern.
Dieser optimistische Ausblick für Bitcoin gilt jedoch nicht für zentralisierte Kryptowährungsbörsen. Nate Geraci,dent von ETF Store, und Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, äußerten Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf diese Börsen.
Laut Geracis Äußerungen auf X (ehemals Twitter) würde Bitcoin -ETFs in den USA zu einem „Blutbad“ für diese Plattformen führen. Er argumentiert, dass Privatanleger, die einen solchen Spot Bitcoin ETF kaufen und verkaufen, von einer Handelsabwicklung auf institutionellem Niveau und niedrigeren Gebühren profitieren würden, im Gegensatz zu den höheren Kosten und der Abwicklung auf Privatkundenniveau traditioneller Kryptobörsen.
Balchunas hob den krassen Unterschied bei den Handelskosten hervor und wies darauf hin, dass ein Spot Bitcoin -ETF wahrscheinlich eine Handelsgebühr von etwa 0,01 % hätte, deutlich niedriger als die Gebühren von Börsen wie Coinbase, die bis zu 0,6 % betragen können.
Diese Diskrepanz könnte zu einer Verschiebung der Anlegerpräferenzen hin zum ETF führen und dadurch den Preiswettbewerb in der Branche verschärfen. Die Einführung eines Spot- Bitcoin ETFs dürfte Anlegergelder von den Börsen abziehen, die traditionell auf hohe Werbeausgaben angewiesen sind, um Kunden zutrac.
Coinbases Position und die Zukunft der Börsen
Coinbase, eine der führenden Kryptowährungsbörsen, hat in der Vergangenheit einen erheblichen Teil seiner Einnahmen aus Transaktionsgebühren generiert. Im Jahr 2022 erzielte das Unternehmen Transaktionsgebühren in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar, was 77 % seines Gesamtnettoumsatzes von 3,1 Milliarden US-Dollar entsprach. Angesichts der potenziellen Herausforderung durch einen Bitcoin Spot-ETF diversifiziert Coinbase seine Einnahmequellen und bietet nun auch abonnementbasierte und andere einkommensgenerierende Dienstleistungen an.
Die Einführung eines Bitcoin Spot-ETFs markiert einen Wendepunkt für zentralisierte Kryptowährungsbörsen. Diese Plattformen werden voraussichtlich unter starken Druck geraten, ihre Geschäftsmodelle anzupassen, Gebühren zu senken und ihr Serviceangebot zu verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die sich wandelnde Landschaft unterstreicht die Dynamik und den ständigen Wandel des Kryptowährungsmarktes, in dem Innovationen die Spielregeln rasch neudefikönnen.
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