Bitcoin Analyst Willy Woo hat Bitcoin Händler eindringlich davor gewarnt, dass sie trotz der optimistischen Marktstimmung in den kommenden Monaten vorsichtig handeln sollten, da die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Trendwende hoch sei.
In seinem X-Beitrag schrieb Willy Woo: „Das Risiko erreicht zum ersten Mal in diesem Zyklus seinen Höhepunkt, und es gibt eine Menge Gewinn bei Coins, die verkauft wurden, und es wird noch viel Gewinnmitnahme geben, bevor wir richtig zurückgesetzt werden.“
Analysten mahnen zur Vorsicht in den kommenden Monaten, da Bitcoin Markt bald umschlagen könnte
Willy Woo ist der Ansicht, dass Händler trotz des scheinbar extrem positiven Marktumfelds in den kommenden Monaten keine großen Positionen eingehen, sondern vorsichtig agieren sollten. Er verweist auf sein Bitcoin Local-Risk-Modell, das auf ein sehr hohes Risikoniveau hindeutet, wie es seit 2023 nicht mehr erreicht wurde.
Andere Quellen, darunter der Fear & Greed Index , deuten darauf hin, dass der Kryptomarkt insgesamt weiterhin positiv eingestellt ist. Der Fear & Greed Index misst seit jeher die Marktstimmung für Kryptowährungen und Altcoins. Aktuell liegt der Index bei 69 Punkten, 19 Punkte höher als am 10. Januar, als er mit 50 Punkten neutral war.
Bitcoin hat den Kursrückgang von über 100.000 US-Dollar bereits wieder 94.212 US-Dollar trac entspricht . Dies deutet darauf hin, dass eine deutliche Kurskorrektur bald bevorstehen könnte, die die meisten Anleger treffen dürfte.
Andere Analysten und Kryptohändler glauben, dass der Kursverfall von Bitcoin nicht von Dauer sein wird
Woos Rat sollte zwar beachtet werden, doch nicht alle Analysten teilen diese Ansicht. Einige glauben, der Kursrückgang sei nur ein kurzfristiger Bärenmarkt. Der anonyme Kryptohändler Rekt Capital sieht das in seinem Beitrag auf X vom 10. Januar anders.
Rekt Capital erklärte, der Kursrückgang von 15 % gegenüber Bitcoin-Allzeithoch am 17. Dezember ähnele früheren Bitcoin . Weiterhin wurde klargestellt, dass der Zeitpunkt des Rückgangs historischen Tendenzen entspreche. Daher könne ein Kursanstieg früher als erwartet einsetzen.
Jan3-CEO Samson Mow erklärte seinen 327.000 X-Followern hingegen, dass alle Kursrückgänge künstlich erzeugt seien, wenn man verstehe . Er behauptete außerdem, dass diese Kursrückgänge inszeniert würden, um Bitcoin Preis für wohlhabende Anleger zu senken und ihnen so den Kauf zu ermöglichen.

