FinCEN führt Binance als wichtigen Vertragspartner im Zusammenhang mit Bitzlato auf

- Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) hat Binance als einen der wichtigsten mit Bitzlato verbundenen Gegenparteien benannt.
- Die mögliche Beteiligung von Binanceweckt Bedenken hinsichtlich seiner Aktivitäten und möglicher Verbindungen zu Russland.
- Anatoly Legkodymov, der Schöpfer von Bitzlato, wurde in Miami wegen des Verdachts der Geldwäsche in Höhe von 700 Millionen Dollar festgenommen.
Binance, die größte Kryptowährungsbörse der Welt, wurde laut einem aktuellen Bericht des Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) als Hauptgegenpartei von Bitzlato genannt, einer weniger bekannten Kryptowährungsbörse, die im Verdacht steht, 700 Millionen Dollar an illegalen Geldern gewaschen zu haben.
Neben Binancegehörten zu den weiteren namhaften Börsen, die Transaktionen mit Bitzlato abgewickelt hatten, der mit Russland verbundene Darknet-Marktplatz Hydra, das mutmaßliche Schneeballsystem Finiko (das angeblich in Russland ansässig ist) und LocalBitcoins BitcoinFinCEN erklärte:
Etwa zwei Drittel der wichtigsten Empfänger und Sender von Bitzlato stehen in Verbindung mit Darknet-Märkten oder Betrugsmaschen. Beispielsweise waren die drei größten Empfänger von Bitzlato, gemessen am Gesamtbetrag der zwischen Mai 2018 und September 2022 erhaltenen BTC: (1) Binance, ein VASP; (2) der mit Russland verbundene Darknet-Marktplatz Hydra; und (3) das mutmaßliche russische Schneeballsystem The Finiko.
FinCEN
Obwohl noch unklar ist, ob Binance direkt an Geldwäscheaktivitäten im Zusammenhang mit der russischen Börse beteiligt war, wirft diese Nachricht doch einige Fragen hinsichtlich des Engagements des Unternehmens für ordnungsgemäße Compliance-Prozesse auf.
Die Börse erklärte jedoch, sie sei erfreut, eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der internationalen Strafverfolgungsbehörden in ihren Ermittlungen gespielt zu haben.
Laut einer Sprecherin Binance spiegelt dies dastronEngagement des Unternehmens für die Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden auf allen Ebenen weltweit wider.
Das Unternehmen erklärt, es nehme seine Verantwortung ernst und hoffe, dass andere Akteure der Branche diesem Beispiel folgen und ebenfalls gegen illegale Aktivitäten vorgehen würden.
Die mutmaßliche Beteiligung von Binance an der Bitzlato-Affäre weckt weitere Bedenken hinsichtlich der Geschäftstätigkeit der Börse sowie möglicher Beziehungen zu Russland.
Bemerkenswerterweise war Binance eine der Börsen, die sich entschieden, auch nach der Verabschiedung des achten Sanktionspakets der Europäischen Union gegen Russland weiterhin nicht sanktionierte Russen zu bedienen.
Die Behörden geben an, dass Bitzlato mit Betrügereien in Verbindung steht
Diese Enthüllung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Behörden in den Vereinigten Staaten ernsthafte Strafverfolgungsmaßnahmen gegen Bitzlato eingeleitet haben.
Diese Behörden werfen dem Unternehmen Geldwäsche vor und behaupten, es habe bei der Umgehung der gegen Russland verhängten Sanktionen geholfen.
Anatoly Legkodymov, der Gründer von Bitzlato, wurde am 17. Januar in Miami vom Federal Bureau of Investigation im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen das Unternehmen festgenommen.
Laut FinCEN-Anordnung sind etwa zwei Drittel der wichtigsten Empfänger- und Sendepartner von Bitzlato mit Betrugsfällen oder Darknet-Marktplätzen verbunden.
Die Behörde behauptete, dass Bitzlato zwischen 2019 und 2021 Kryptowährung im Wert von insgesamt 406 Millionen Dollar durch Betrug, 224 Millionen Dollar von Darknet-Marktplätzen und 9 Millionen Dollar von Ransomware-Tätern gesammelt habe.
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