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Ein Markteintritt Binance in China ist zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich, so der CEO Binance

VonManasee JoshiManasee Joshi
Lesezeit: 2 Minuten
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Binance -CEO Changpeng Zhao sprach in einem kürzlich geführten Interview mit Blockshow über die ständigen Bemühungen des Unternehmens, sein Ökosystem weiterzuentwickeln, den Umfang kryptobasierter Dienstleistungen auf neue Märkte auszudehnen und seine Einschätzung zur Massenakzeptanz von Kryptowährungen sowie die Zukunftspläne des Unternehmens unter den gegenwärtigen Marktbedingungen zu teilen.

Zhao verglich die Wahrnehmung von Kryptowährungen in Industrie- und Entwicklungsländern und merkte an, dass Regierungen kleinerer Länder sich tendenziell schneller an digitale Vermögenswerte anpassen, da sie weniger regulatorische Reformen bewältigen müssen. Er nutzte den firmeneigenen Stablecoin Binance USD (BUSD) als Beispiel, um diese Aussage zu verdeutlichen. Zhao bezeichnete BUSD als Kryptowährung des US-Dollars und fügte hinzu, dass die Regierung von Bermuda BUSD ebenfalls als Steuerzahlung akzeptiert.

Zentralisierter Stablecoin besser als gar kein Stablecoin, so der CEO Binance

 

In einem Land wie den USA, wo die Verwaltung und Steuerung von Kryptowährungen dezentralisiert ist und jede Gerichtsbarkeit ihre eigenen Regeln hat, ist die Akzeptanzrate naturgemäß niedrig, erklärte Zhao. Laut ihm hatdent Trump nicht so viel Einfluss auf die Amerikaner wiedent Xi Jinping auf die Chinesen.

Zhao kommentierte Chinas erneute Bemühungen um eine möglichst frühzeitige Einführung der chinesischen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) und erklärte, ein zentralisierter Yuan sei besser als gar kein Stablecoin. Zudem biete er dem Land die Chance, die Dominanz des US-Dollars direkt anzugreifen und durch weniger strenge Auflagen im Vergleich zu den USA ein breiteres Publikum zu erreichen.

Binance hat China derzeit nicht im Visier.

Und obwohl er bestätigte, dass China nach dertronUnterstützung der Blockchain-Technologie durch den chinesischen Staatschef ein Allzeithoch beim Handelsvolumen verzeichnete, stellte er fest, dass die Chancen für die weltweit führende Kryptowährungsbörse, in einen so großen und komplexen Markt wie China einzutreten, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt sehr gering sind.

Laut Zhao bietet China trotz autoritärer Regierungsführung und zentralisierter Verwaltung genügend Spielraum für Experimente und Innovationen mit den neuesten Technologien und deren Anwendung. Dies erschwert Binance den Markteintritt zusätzlich, da dort bereits eine etablierte Kryptobörsen- und Mining-Community existiert, erklärt Zhao.

wohl nicht infrage kommt Binance, konnte das Unternehmen in einem anderen enormen Markt, Indien, für Aufsehen sorgen. Letzte Woche übernahm die führende indische Kryptobörse WazirX und integrierte die Unterstützung für indische Rupien (INR) in seine stetig wachsende Plattform.

Titelbild von Pixabay

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