Biden und McCarthy erzielen Einigung über die US-Schuldenobergrenze

Biden und McCarthy wollen die Blockade der US-Schuldenobergrenze durch einen Zahlungsausfall auflösen
- Biden und McCarthy sind sich einig, die US-Schuldenobergrenze von 31,4 Billionen Dollar auszusetzen.
- Die Vereinbarung beinhaltet eine Ausgabenobergrenze und zusätzliche Anforderungen an die Nahrungsmittelhilfe.
- Für die Verabschiedung des Gesetzes ist ein Ausgleich zwischen Republikanern und Demokraten erforderlich.
Am Vorabend des Wochenendes erzielten der 46. Präsidentdent Vereinigten Staaten, Joe Biden, und Kevin McCarthy, ein führender republikanischer Kongressabgeordneter, eine Grundsatzvereinbarung zur Aussetzung der gigantischen Schuldenobergrenze der Bundesregierung von 31,4 Billionen Dollar.
Dieser entscheidende Durchbruch erfolgt nach einer Phase lang anhaltender Blockade und stellt einen bedeutenden Schritt zur Abwendung einer potenziellen Finanzkrise dar.
Dieses Abkommen wurde jedoch vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Verbitterung verkündet, die den erbitterten Charakter der Verhandlungen und die darauffolgenden Herausforderungen widerspiegelte, die vor der Verabschiedung durch den Kongress lagen, bevor die US-Regierung Anfang Juni ihre Ressourcen zur Bedienung ihrer Schulden aufgebraucht hatte.
Wichtigste Vertragsbedingungen
„Bidens Telefongespräch mit McCarthy war der Auslöser für diese Einigung“, schrieb McCarthy auf Twitter und fügte hinzu, dass der Deal zwar nicht perfekt sei, aber für die amerikanische Öffentlichkeit angemessen.
Biden stimmte seiner Ansicht zu und räumte ein, dass Kompromisse zum Regieren dazugehören und daher nicht jeder seinen Willen durchsetzen könne.
Die Bestimmungen dieser Vereinbarung sehen vor, die Schuldenobergrenze bis Januar 2025 auszusetzen. Insbesondere würde die Vereinbarung die Ausgaben für die Haushaltsjahre 2024 und 2025 kürzen, nicht verwendete COVID-Mittel zurückfordern, das Genehmigungsverfahren für ausgewählte Energieprojekte beschleunigen und zusätzliche Voraussetzungen für Nahrungsmittelhilfsprogramme für weniger wohlhabende Amerikaner einführen.
Nach langwierigen Verhandlungen kam die Einigung schließlich in einer Reihe rascher Telefonate zustande. Höhepunkt dieser Gespräche war ein 90-minütiges Gespräch zwischen Biden und McCarthy am Samstagabend.
Wie McCarthy betonte, seien noch weitere Vorarbeiten nötig. Er rechnete damit, dass der Gesetzentwurf bis Sonntag fertiggestellt sein würde, gefolgt von einem Gespräch mit Biden und anschließend einer Abstimmung über das Abkommen bis Mittwoch.
Biden und McCarthy stehen nun vor einer schwierigen Aufgabe, dieses parteiübergreifende Abkommen durch den heikel gespaltenen Kongress zu bringen. Angesichts der republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus und der demokratischen Mehrheit im Senat ist die parteiübergreifende Unterstützung entscheidend für die Verabschiedung des Abkommens, bevor Biden es ratifizieren kann.
Wie eine interne Quelle mitteilte, einigten sich die Verhandlungsführer darauf, die nicht-verteidigungsbezogenen Ermessensausgaben für ein Jahr auf dem Niveau von 2023 beizubehalten und sie 2025 um 1 % zu erhöhen.
Den Kritikern begegnen: Skepsis und Erwartungen
McCarthy versicherte, dass das Abkommen historische Ausgabenkürzungen, weitreichende Reformen zur Armutsbekämpfung und zur Integration in den Arbeitsmarkt sowie Beschränkungen staatlicher Übergriffe beinhaltet. „Wichtig ist, dass es keine neuen Steuern oder staatlichen Programme einführt“, bekräftigte McCarthy.
Das übergeordnete Ziel des Abkommens ist es, eine durch einen möglichen Zahlungsausfall ausgelöste wirtschaftliche Krise abzuwenden. Dieses Ziel hängt jedoch davon ab, dass das Abkommen den Kongress mit knapper Mehrheit passiert, bevor dem Finanzministerium die Mittel zur Erfüllung seiner Verpflichtungen ausgehen.
Eine entsprechende Warnung wurde am Freitag vom Finanzministerium ausgesprochen, das auf eine drohende Krise hinwies, falls die Schuldenobergrenze nicht bis zum 5. Juni geklärt würde.
Der Vorschlag löste heftige Kritik vonseiten der Republikaner im Repräsentantenhaus aus, die sich für drastische Ausgabenkürzungen einsetzen. Einige, wie der Abgeordnete Bob Good, äußerten sich deutlich ablehnend und bezeichneten die geplante Schuldenerhöhung um 4 Billionen Dollar als nicht zu rechtfertigen.
Die vor uns liegende Aufgabe ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Einigung, verbunden mit der Bestimmung einer 72-stündigen Prüfungsfrist vor einer Abstimmung im Plenum, stellt eine enorme Herausforderung dar, genügend Unterstützung von gemäßigten Abgeordneten zu gewinnen, um den Widerstand sowohl der rechtsextremen Republikaner als auch der progressiven Demokraten zu überwinden.
Die entscheidende Hürde für den Gesetzentwurf wird der Senat sein, wo für seine Annahme mindestens neun Stimmen der Republikaner erforderlich sind. Trotz der Einigung bestehen weiterhin zahlreiche Hürden auf dem Weg zur Anhebung der Schuldenobergrenze.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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