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Bessent zufolge zielen die US-Investitionen in Intel darauf ab, den Chiphersteller zu stabilisieren

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
  • Der US-Finanzminister Scott Bessent erklärte heute, dass jegliche Investitionen der US-Regierung in Intel zur Stabilisierung des Chipherstellers verwendet würden.
  • Bessent wies darauf hin, dass die staatlichen Zuschüsse, die in Intel investiert werden, dem Unternehmen auch dabei helfen würden, die Chip-Produktion im Land zu steigern.
  • dent Trump pries umfangreiche Investitionspläne für Apple, Nvidia und TSMC an, um deren Chipfertigungsaktivitäten in den USA auszubauen. 

US-Finanzminister Scott Bessent erklärte am 19. August, dass die Investitionen der US-Regierung in Intel zur Stabilisierung des Unternehmens dienen würden. Er fügte hinzu, dass die Investitionen letztendlich die inländische Chip-Produktion steigern würden.  

Bessent erklärte , die US-Regierung sei nicht daran interessiert, durch gezielte Maßnahmen von ihrer Intel-Investition zu profitieren. Er betonte außerdem, dass kein Unternehmen gezwungen werde, Chips von dem Chiphersteller zu kaufen. Bessent bestätigte, dass es keine Gespräche über einen solchen Zwang gegeben habe. Er erwähnte jedoch, dass die Abhängigkeit von TSMC Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit aufgeworfen habe. Der US-Finanzminister bezeichnete dieses Sicherheitsrisiko als einen kritischen Punkt. 

Cryptopolitan berichtete am 18. August, dass Intel einer der größten Nutznießer des „Chips and Science Act“ war und staatliche Fördermittel in Höhe von rund 10,9 Milliarden US-Dollar erhielt. Ein Intel-Sprecher erklärte, das Unternehmen freue sich auf die Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung, um gemeinsame Ziele zu erreichen. 

Bessent deutet an, dass der staatliche Zuschuss in Eigenkapital umgewandelt werden könnte

Der US-Finanzminister behauptete, die staatliche Förderung für Intel könne in Aktien umgewandelt werden. Kush Desai, ein Sprecher des Weißen Hauses, erklärte jedoch letzte Woche, Gespräche über hypothetische Vereinbarungen seien als Spekulation zu betrachten, solange keine offizielle Mitteilung der Regierung vorliege. Bessent gab weder Details zur Höhe der US-Beteiligung an Intel noch zum Zeitpunkt eines möglichen Handelns der Trump-Regierung in dieser Angelegenheit bekannt.

Gil Luria, Leiter der Technologieforschung bei DA Davidson, gehörte ebenfalls zu den Analysten, die sich gegen eine staatliche Beteiligung an privaten Unternehmen aussprachen. Der Analyst merkte jedoch an, dass die Umstände im Fall Intel kaum eine andere Wahl ließen.

Direkte staatliche Intervention war in diesem Fall aufgrund der nationalen Sicherheitslage besonders wichtig. Jüngste Marktdaten, die einen Anstieg des Intel-Aktienkurses um 7 % belegten, wurden als Beleg dafür angeführt, dass die staatliche Beteiligung die zukünftige Performance des Chipherstellers steigern könnte. Cryptopolitan zuvor berichtete , dass die Aktie des Unternehmens um 8 % gestiegen war, nachdem bekannt wurde, dass die Trump-Regierung an einem Anteilserwerb bei Intel interessiert sei. 

Handelsminister Howard Lutnick erklärte außerdem, die US-Regierung wolle im Gegenzug für die Fördermittel eine Beteiligung an Intel. Er wies darauf hin, dass die Biden-Regierung Fördermittel ohne Gegenleistung vergeben habe, Trump dies aber ändern wolle. 

„Hey, wir wollen Gerechtigkeit für das Geld. Wenn wir euch das Geld geben, wollen wir auch einen Anteil am Gewinn für den amerikanischen Steuerzahler.“

Donald Trump, Präsidentdent USA

Trump betonte, dass das Land von der großzügigen Finanzspritze für ein Unternehmen mit einem Wert von über 100 Milliarden Dollar profitieren sollte. Er ist der Ansicht, dass die Regierung bei der Vergabe von Fördergeldern an große Technologiekonzerne eine gewisse Rendite erzielen sollte. Lutnick wies jedoch darauf hin, dass die Verlagerung der Chipfertigung in die USA für die Wirtschaft und Sicherheit des Landes von entscheidender Bedeutung sei. 

Trump drängt auf die Wiederbelebung der Chipherstellung in den USA.

dent Trump hat umfangreiche Investitionspläne für Apple, Nvidia und TSMC zur Erweiterung ihrer US-Aktivitäten angekündigt. Er erklärte, er werde sich für die Wiederbelebung der Chipfertigung in den USA einsetzen und fügte hinzu, dies werde das Land als Technologieführer festigen. Berichten zufolge hatten die meisten großen Technologieunternehmen jedoch bereits vor Trumps zweiter Amtszeit in den Ausbau ihrer US-Aktivitäten investiert.

Die Chiphersteller AMD und Nvidia versprachen der US-Regierung außerdem, 15 % ihrer Chipumsätze in China zu zahlen, um im Gegenzug Exportlizenzen zu erhalten. Die staatliche Beteiligung an Intel dient als Vorbild für andere Investitionen der Trump-Administration. Lutnick wies jedoch darauf hin, dass solche Investitionen der Regierung keinerlei Mitsprache- oder Stimmrechte einräumen würden. Der Handelsminister erklärte, dass es sich bei diesen staatlichen Investitionen lediglich um die Umwandlung von Zuschüssen der Biden-Administration in Eigenkapital unter der Trump-Administration handele.

Lutnick ist außerdem der Ansicht, dass Trump ähnliche Abkommen mit anderen großen Chipherstellern oder Abnehmern anstreben sollte. Der Präsidentdent kürzlich eine stärkere Rückverlagerung der Chipfertigung in die USA gefordert, um die Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen wie Samsung und TSMC zu verringern.  

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