Werbung für Kryptowährungen in Belgien unterliegt ab sofort neuen Gesetzen, die die belgische Finanzaufsichtsbehörde, die Finanzdienstleistungs- und Marktaufsichtsbehörde (FSMA), am Montag bekannt gegeben hat. Wie aus den im belgischen Amtsblatt vom Freitag veröffentlichten Befugnissen hervorgeht, müssen alle Massenmedienkampagnen zur Bewerbung digitaler Währungen zehn Tage vor ihrer Veröffentlichung angemeldet werden, um der FSMA ein Eingreifen bei Bedarf zu ermöglichen. Darüber hinaus warnte die Aufsichtsbehörde Anleger vor den potenziellen Risiken dieser Vermögenswerte und hob deren „erhebliches Risiko“ aufgrund „starker Preisschwankungen“ sowie der „Anfälligkeit für Betrug und IT-bezogene Risiken“ hervor
Die FSMA-Studie ergab, dass die Aussicht auf schnelle Gewinne trotz des Krypto-Winters und des Zusammenbruchs der Kryptobörse FTX als Hauptmotivation für den Handel mit virtuellen Währungen genannt wird. Um Anleger vor irreführender Werbung zu schützen, führt Belgien am 17. Mai neue Regeln ein, die vorschreiben, dass in Anzeigen darauf hingewiesen werden muss, dass „das einzige Risiko bei Kryptowährungen besteht“. Damit folgt Belgien dem Beispiel anderer europäischer Länder wie Spanien und Großbritannien, die bereits ähnliche Regulierungen für traditionelle Finanzdienstleistungen eingeführt haben.
Belgiens Finanzaufsichtsbehörde kündigt neue Regeln für Krypto-Werbung an